59:72 – Ersatzgeschwächte Löwen unterliegen in Ludwigsburg

21. April 2018 von
Anthony Morse war mit 17 Punkten bester Scorer der Löwen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Braunschweig. Die Basketball Löwen unterlagen am gestrigen Abend ersatzgeschwächt beim Tabellendritten MHP Riesen Ludwigsburg. Bei der 59:72-Pleite war Anthony Morse mit 17 Punkten Topscorer der Braunschweiger.

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Zwei Leistungsträger fehlen

Ohne den verletzten Zygimantas Janavicius (Kreuzbandriss) und Topscorer Scott Eatherton, der am Freitag Vormittag Vater geworden war, traten die Basketball Löwen die Reise zum Top-Team aus Ludwigsburg an. Dort starten die Braunschweiger zunächst gut in die Partie, attackierten energisch den Korb und zogen etliche Fouls. So erarbeitete man sich bis Mitte des ersten Durchgangs eine 10:5-Führung. Jedoch hielt diese nicht lange an. Wie erwartet erhöhten die Hausherren in der Folge den Druck und forcierten immer wieder Ballverluste bei den Löwen. Entsprechend kamen die Riesen wieder heran und entschieden das erste Viertel mit 18:16 für sich.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten die Braunschweiger ihre Intensität und legten auch in der Verteidigung eine Schippe drauf. Folglich starteten die Löwen mit einem 5:0-Lauf ins Viertel. Jedoch bemerkte man mit zunehmender Spieldauer das Fehler von Topscorer Scott Eatherton unter den Körben. Aus der Nahdistanz fielen zu wenig Würfe durch die Reuse und auch beim Rebounding war das Menz-Team unterlegen. Dennoch hielt Braunschweig lange Zeit dagegen, ehe sich die Ludwigsburger kurz vor der Halbzeit leicht absetzen konnten und mit einem 29:36 aus Sicht der Löwen in die Pause gingen.

„Im Endeffekt haben wir uns gut verkauft“

In der zweiten Halbzeit zogen die Hausherren die Zügel etwas an und setzen sich angeführt von Elgin Cook weiter ab. Während die Löwen große Probleme beim Abschluss hatten, legte der Forward zehn Punkte in vier Minuten auf und sorgte so dafür, dass bereits vor dem Schlussviertel das Spiel beim Stand von 40:57 entschieden schien. So ließ Löwen-Coach Frank Menz im Schlussviertel die jungen Spieler ran. Die stemmten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage und verkürzten den gegnerischen Vorsprung Punkt um Punkt. Vor allem Dennis Nawrocki hatte mit acht Punkten in den letzten zehn Minuten großen Anteil daran, dass vier Minuten vor Schluss beim Stand von 52:63 nochmal Hoffnung aufkeimte. Doch erneut leistete man sich ein, zwei Ballverluste, weshalb sich die Ludwigsburger zwei Minuten vor Ende auf 16 Punkte absetzten und so für die Entscheidung sorgten.

„Wir wussten, dass das heute psychisch und physisch ein toughes Spiel wird. Wir mussten zum ersten Mal ohne Eatherton und Janavicius spielen, was für uns nur sehr schwer zu kompensieren ist. Wir wollten hier erhobenen Hauptes die Halle verlassen können und haben uns voll reingehängt. Mit der Intensität denke ich, können wir zufrieden sein“, sagte Löwen-Trainer Frank Menz zum Spiel. „Sie waren für uns heute letztlich zu athletisch und durch die Überlegenheit im Rebound hatten sie deutlich mehr Ballbesitze. Ich denke aber im Endeffekt haben wir uns gut verkauft und auch unsere jungen Spieler haben einen ordentlichen Job gemacht“, fuhr er fort.

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 18:16, 18:13, 21:11, 15:19

MHP Riesen Ludwigsburg: Cook 17, Johnson 11, Evans 9 (11 Reb), Walkup 7 (7 Reb, 7 Ass), Sears 6, Waleskowski 6, McCray 5, Peter-McNeilly 5, Geste 3, Müller 3, Koch Headcoach: John Patrick

Basketball Löwen: Morse 17 (7 Reb), Klepeisz 9, Nawrocki 8, Lansdowne 6, Jaramaz 6, Koné 6, Ebert 3, Figge 2, Lagerpusch 2, Alte, Schwartz (7 Reb) Headcoach: Frank Menz

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