6:1! Hungrige Grizzlys schießen Tigers aus der Halle

23. Dezember 2018 von
Kapitän Sebastian Furchner sorgte für das 5:0. Foto: Moritz Eden/City-Press GbR
Wolfsburg. Am 31. Spieltag der DEL bezwangen die Grizzlys Wolfsburg die Straubing Tigers mit einem klaren 6:1 (3:0, 3:0, 0:1). Dabei waren die Gastgeber jederzeit Herr der Lage, gingen vor 2852 Zuschauern am Sonntagnachmittag mit drei Toren Vorsprung in die erste Pause und legten noch drei weitere Treffer nach.

Grizzlys führen 3:0

Mit einem unveränderten Kader ging es in den Spieltag. Der dreifache Vizemeister setzte gleich nach zwei Minuten ein Ausrufezeichen, als Petr Pohl einen langen Pass von Cole Cassels im Angriffsdrittel bekam und im Solo kaltschnäuzig zum 1:0 (3.) einnetzte. Straubing agierte daraufhin mit mehr Druck, doch die Niedersachsen glänzten in Sachen Effektivität. Rund fünf Minuten später klingelte es erneut im Kasten von Ex-Grizzly Sebastian Vogl. Dabei jagte Nick Latta das 2:0 (8.) im Powerplay in die Maschen und beendete die lange Durststrecke ohne Überzahltreffer.

Die Tigers gaben sich keineswegs schockiert und prüften einen gut aufgelegten David Leggio im Wolfsburger Tor mehrfach. Der war zu mehreren Paraden gezwungen und hielt sein Team auch in Unterzahl im Spiel. Trotz aller Bemühungen gelang es den Gästen nicht wieder anzuschließen. Auf der Gegenseite blieben die Hausherren bei ihrer Linie und erhöhten durch den Treffer von Jeremy Welsh auf 3:0 (18.). Der Angreifer hatte bei diesem Tor auch ein wenig Glück, denn Vogl kam noch an die Scheibe, diese jedoch nicht richtig unter Kontrolle und musste das Spielgerät über die Linie trudeln lassen.

Vorentscheidung in Drittel zwei

Im zweiten Abschnitt zeichnete sich ein ähnliches Bild. Erneut spielten die Schwarz-Orangen ein starkes Powerplay und belohnten sich mit dem 4:0 (26.) von Cole Cassels – und auch nach diesem Treffer waren die Grizzlys noch nicht satt. Straubing schien machtlos, bekam das Hartgummi nicht in das gegnerische Gehäuse, während Wolfsburg weiterhin eine unglaubliche Effektivität an den Tag legte. So sah es kurz vor der zweiten Pause zunächst danach aus, als würde man am Allerpark einen Gang runterschalten, doch es sollte noch zweimal im gegnerischen Netz einschlagen. Der Kapitän selbst besorgte nach Zuspiel von Pohl das 5:0 (38.), als er die Scheibe zwischen Vogls Beinen hindurch schob. Nur eine gute Minute später verwandelte Spencer Machacek einen Rebound nach einem Hammer von Welsh zum 6:0 (39.)

Anschluss der Tigers kommt zu spät

Auch in den letzten 20 Minuten hatten sich die Tigers nicht aufgegeben und belohnten sich für das enorme Schussverhältnis durch Jeremy Williams‘ Treffer zum 6:1 (44.). Zu mehr reichte es in der Folge nicht. Wolfsburg schaltete immer weiter runter und brachte das hohe Ergebnis sicher über die Zeit.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 1:0 (2:02) Petr Pohl (Cassels), 2:0 (7:10) Nick Latta (Sparre, Likens), 3:0 (17:18) Jeremy Welsh (Busch), 4:0 (25:41) Cole Cassels (Machacek, Dehner/PP1), 5:0 (37:43) Sebastian Furchner (Pohl, Likens), 6:0 (38:55) Spencer Machacek (Welsh, Busch), 6:1 (43:48) Jeremy Williams (Mouillierat)

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