6:2! Wölfinnen mit starkem Rückrunden-Start in Frankfurt

9. Dezember 2018 von
Zsanett Jakabfi markierte ihren 50. Bundesliga-Treffer. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Frankfurt/Wolfsburg. Mit einem 6:2 (3:1) starteten die Frauen des VfL Wolfsburg am Sonntagnachmittag beim 1. FCC Frankfurt in die Rückrunde der Frauen Bundesliga.

VfL führt früh

Dabei zeichnete sich von Beginn an ein klares Bild ab. Bereits in der 4. Minute sorgte Alexandra Popp, die nach schnellem Passpiel für das 0:1 nur noch den Fuß reinstellen musste, für die Führung. Nach weiteren Chancen war es Caroline Hansen, die mit einem zentralen Schuss das 0:2 (23.) nachlegte und knapp zehn Minuten später einen Elfmeter erfolgreich zum 0:3 (32.) verwandelte. Kurz vor der Pause gelang den Gastgeberinnen allerdings der Anschluss zum 1:3 (42.).

Wolfsburg zieht davon

Tanja Wolleks Treffer schien den Frankfurterinnen Aufwind gegeben zu haben und so waren sie es, die sich nach dem 2:3 (61.) durch Laura Freigang noch Hoffnungen machen durften. Die Freude währte allerdings nicht lange. Pernille Harder stellte nur drei Minuten später mit dem 2:4 (64.) nach einer Ecke den alten Abstand wieder her. Mit einem wuchtigen Kopfball war es schließlich Pernille Harder, die mit dem 2:5 (70.) das Ergebnis deutlicher werden ließ, bevor Zsanett Jakabfi mit ihrem 50. Bundesliga-Tor für den 2:6-Endstand (82.) sorgte.

„Gute Momente, aber auch Fehler gemacht“

„Wir sind super happy, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Wir sind mit großem Respekt hierhergekommen, weil wir wissen wie schwer es ist, in Frankfurt Punkte mitzunehmen. Am Anfang kamen wir gut ins Spiel, haben sofort Akzente nach vorne gesetzt und das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt. Im Anschluss wollten wir den Druck hochhalten, weiter nach vorne spielen und konnten die Führung auch ausbauen. Doch dann bekam unser Spiel einen kleinen Bruch, weil wir in zu vielen Aktionen zu sorglos agiert haben, was natürlich auch dem geschuldet ist, dass wir in der englischen Woche schon etwas Kraft haben liegengelassen. Nach dem 3:2 wird es dann noch einmal etwas spannend und hektisch. Da haben wir zwar die Souveränität vermissen lassen, aber dennoch dann die richtige Reaktion gezeigt. Das war Licht und Schatten, wir hatten gute Momente, aber in anderen zu viele einfache Fehler gemacht“, resümierte VfL-Cheftrainer auf der Homepage des Vereins.

Zahlen und Fakten

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Hechler, Prießen, Störzel, Sandvej – Gidion, Pawollek – Mattheis (74. Martinez), Feiersinger, Aschauer – Freigang

VfL Wolfsburg: Schult – Peter, Fischer, Doorsoun (76. Neto), Maritz – Goeßling, Gunnarsdottir – Hansen (83. Wolter), Popp, Harder – Pajor (63. Jakabfi)

Tore: 0:1 Alexandra Popp (4.), 0:2 Caroline Hansen (23.), 0:3 Caroline Hansen (32. Foulelfmeter), 1:3 Tanja Pawollek (42.) 2:3 Laura Freigang (61.), 2:4 Pernille Harder (64.), 2:5 Lena Goeßling (70.), 2:6 Zsanett Jakabfi (82.)

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