62:91! Desolate Herzöge fallen in Rist auseinander

28. Januar 2019 von
Mit 15 Punkten noch der beste unter erschreckend schwachen Wolfenbüttelern: Doppellizenzspieler Luis Figge. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
Rist/Wolfenbüttel. Sind die Herzöge überhaupt noch zu retten? Auch beim SC Rist Wedel blieb die Mannschaft von Trainer Steven Esterkamp weit unter ihren Möglichkeiten und unterlag dem Tabellenzweiten der ProB mit demütigenden 62:91.

Was ist los mit den Herzögen?

Das muss man erstmal sacken lassen. Statt des erhofften Befreiungsschlages – oder zumindest eines deutlichen Lebenszeichens – präsentierten die Wolfenbütteler in Rist ihren mitgereisten Fans eine desolate und lustlose Vorstellung. Es dauerte überhaupt vier Spielminuten und zehn Punkte der Gastgeber, bis Dejan Kovacevic überhaupt erstmals den Korb fand. Die Gastgeber hatten wenig bis gar keine Mühe, das erste Viertel gegen Bilski, Osborne, Gertz, Hübner und Okao mit 22:7 für sich zu entscheiden.

Ein Aufbäumen der Lessingstädter blieb auch nach der ersten Pause aus. Der SC punktete eifrig weiter und schraubte das Zwischenresultat zur Halbzeit auf 50:22 hoch. Deren bester Werfer, Osario Rich, sollte es am Ende auf ganze 27 Punkte bringen.

Zwar wurde die Quote der Gäste in der zweiten Spielhälfte deutlich besser, doch lag das auch daran, dass die Hausherren im Wissen um den sicheren Sieg die Zügel schleifen ließen. Den dritten Abschnitt entschied das Esterkamp-Team so für sich (25:23), fand aber auch im finalen Viertel nicht ansatzweise in den eigenen Spielrhythmus und verlor auch in der Höhe verdient. Am Sonntag (17.00) kommt die Baskets Akademi in die Lindenhalle. Wie fällt die Reaktion aus?

Zahlen & Fakten

MTV Herzöge Wolfenbüttel: Figge 15 Punkte (6 Rebounds), Okao 12 (8 R), Kovacevic 9 (6 R), Osborne 9, Bilski 8 (3 Assists), Hübner 5, Gertz 2, Mboya Kotieno 2, von Waaden Trainer: Steven Esterkamp

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