Der letzte Tanz 2019 für Christian Steinwerth und sein Team
Christian Steinwerth zog am Ende seinen Hut vor der tollen Mannschaftsleistung. Foto: Daniel-André Reinelt/PresseBlen.de
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10.02.2020

79:67 in Osnabrück! Eintrachts LionPride trotzt den empfindlichen Ausfällen

von Rainer Gelhaus


Osnabrück/Braunschweig. Am 17. Spieltag gastierte das Braunschweiger Löwenrudel bei der Panthers-Academy-Osnabrück. Die Braunschweigerinnen, die verletzungsbedingt auf US-Girl Laina Snyder, Melody Haertle, Merit Brennecke und Franka Wittenberg verzichten mussten, kontrollierten über weite Strecken die Partie und fuhren einen 79:67-Sieg ein.

Gleich vier Säulen fehlten dem Team


Braunschweig startete wie der Sturm "Sabine" in die Partie. Schnell führten die Steinwerth-Schützlinge mit 7:0, ehe die Academy einigermaßen ins Laufen kam. Auf 8:14 verkürzten die Gastgeberinnen, doch dann traf Toshua Leavitt erneut einen Dreier zum 8:17. Bis zur Viertelpause tat sich dann auf beiden Seiten nicht mehr viel. Die Anzeigetafel zeigte ein 11:20.

Mannschaftskapitänin Shannon Hatch eröffnete das zweite Viertel für Braunschweig mit einem Dreier, der jedoch von Esther Borchers sofort zum 14:23 gekontert wurde. Danach waren es Shannon Hatch, Harriet Ottewill-Soulsby und Toshua Leavitt per Dreier, die eine zwischenzeitliche 30:14-Führung erzielen konnten. Osnabrück ließ sich jedoch nicht abschütteln und kam auf 20:30 heran. Toshua Leavitt stellte per Dreier die Führung wieder auf 20:33 für das LionPride. Michelle Müller und Esther Borchers brachten die Osnabrückerinnen wieder auf 25:33 heran. Zur Halbzeit führten die Gäste aus Süd-Ost-Niedersachsen mit 38:31.

Toshua Leavitt startete – wie auch sonst – per Dreier in die zweite Halbzeit und Shannon Hatch ließ sich nicht lange bitten und folgte ebenfalls per Dreier. Der Spielstand lauete nach 28 Sekunden 31:44. Die Braunschweiger Kapitänin packte im Anschluss noch zwei Punkte zum 31:46 drauf. Der Sturm nahm wieder Fahrt auf. 30 Sekunden vor Ende des Viertels kam Lara Rokohl auf ihre ersten beiden Punkte. Am Ende des Viertels führte Braunschweig mit 58:45.

Aber die Gastgeberinnen ließen sich nicht endgültig abschütteln. Nach drei Minuten im Schlussabschnitt waren die Osnabrückerinnen wieder auf 52:60 dran. Die Wegner-Schützlinge verkürzten weiter auf 58:62 bei noch 6 Minuten auf der Uhr und witterten ihre Chance. Die Spannung in der OSC Halle A stieg. 60:62 stand es fünf Minutenvor dem Ende. Nina Rosemeyer zweimal sicher von der Freiwurflinie und Lina Falk mit zwei ganz wichtigen Punkten in der Partie erzielten eine 66:60 Führung. Harriet Ottewill-Soulsby mit weiteren zwei Punkten zum 60:68 zwang Osnabrück zur Auszeit. Die Spannung stieg weiter. Toshua Leavitt, Lina Falk und Shannon Hatch erzielten bei noch 1:30 Minuten eine 74:62 Führung. Die letzten beiden Punkte zum verdienten 79:67-Sieg waren Toshua Leavitt vorbehalten.

Löwen-Head-Coach Christian Steinwerth zog seinen Hut nach dem Spiel: „Ich freue mich über diesen wichtigen Sieg, weil mein junges Team ihn trotz der vielen Ausfälle eigentlich über die gesamte Spielzeit kontrolliert eingefahren hat. Man sieht, dass das Team charakterlich weiter gewachsen ist. Die Mannschaft war in den wichtigen Phasen, wie zu Beginn der Begegnung und auch sofort nach der Pause, voll da, um wichtige Punkte zu erzielen. Ein Extralob geht heute an Lina Falk, die sehr gut verteidigt hat, aber auch in der Offense gute Sachen gemacht hat. Insgesamt war es aber wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

Am Samstag, 22. Februar, gastiert das LionPride in der Hauptstadt bei Alba Berlin. Tipp-Off in der Max- Schmeling-Halle A ist um 18 Uhr.

Zahlen & Faken


Eintracht Braunschweig LionPride: Leavitt 22, 5 Dreier, Baumgardt, Rosemeyer 14, Rokohl 2, Slazyk, Ottewill-Soulsby 17, 11 Rebounds, Falk 4, Hatch 20, 3 Dreier, 6 Rebounds.


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