8:0! Wölfinnen tanzen Popp ’n’ Goal mit Schlusslicht Gladbach

24. März 2019 von
Am Ende ein lockerer Sieg für die Wölfinnen, bei denen Alex Popp dreifach netzte. Fotos: Agentur Hübner
Wolfsburg. Zwischen den beiden Viertelfinalspielen in der Champions League gegen Lyon empfingen die Frauen des VfL Wolfsburg am Sonntag den Letzten der Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Vorab sei verraten: Die Gäste hielten nicht ansatzweise Schritt.

Zwischen-Generalprobe geglückt

Vor 1.694 Zuschauern im AOK Stadion offenbarte der amtierende Meister trotz personeller Rotation einen Klassenunterschied. Knapp 20 Minuten konnte die Mannschaft von Trainer René Krienen die Null halten, dann eröffnete Alexandra Popp per Kopf den Torreigen (19.). Caroline Hansen (36./40.) erhöhte vor der Pause per Doppelschlag auf 3:0 – angesichts der Wolfsburger Chancenausbeute noch schmeichelhaft für ihre Gäste.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeberinnen endgültig den Takt und die Musikrichtung vor. Katharina Baunach (58.), Popp doppelt (61./64.), Noelle Maritz (66.) und Ewa Pajor (75.) schraubten die Toranzeige auf 8:0, bevor die Wölfinnen – auch hinsichtlich des Rückspiels in der UWCL – in den Schlussminuten ein wenig den Fuß vom Gas nahmen. 

„Ein gutes Gefühl!

„Unser Ziel war es heute, von Anfang an dominant aufzutreten und ein souveränes Spiel mit einem guten Ergebnis auf den Platz zu bringen“, erklärte VfL-Coach Lerch nach dem 8:0-Sieg. Die sei seiner Mannschaft unter dem Strich gelungen. „Wir wollten viele Treffer erzielen, das haben wir auch in der Pause nochmal betont. Letztlich haben wir sogar noch das eine oder andere Tor liegengelassen, da hat uns in einigen Situationen vielleicht die letzte Zielstrebigkeit, die letzte Entschlossenheit gefehlt.“ Gegen einen defensiv eingestellten Gegner sei es aber nicht immer einfach, Lösungen zu finden, so Lerch. „Jede Spielerin hat heute das Vertrauen gerechtfertigt – das gibt uns mit Blick auf die vor uns liegenden Herausforderungen ein gutes Gefühl!“

Zwei richtungsweisende wichtige Spiele folgen in der kommenden Woche. Am Mittwoch (18.15 Uhr/live auf Sport1) kommt Lyon. Nur ein Sieg kann dem VfL zum Einzug in die Halbfinalrunde verhelfen. Am Sonntag (15.15 Uhr/live in der ARD) geht es im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Bayern München um die Titelverteidigung gegen den großen Ligarivalen. Wir sind sehr gespannt, welche Stil die Wolfsburgerinnen für diese beiden Tänze wählen. 

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer (62. Doorsoun), Wedemeyer, Maritz – Baunach – Wolter, Hansen (67. Harder), Popp (67. Pajor), Minde – Masar Trainer: Stephan Lerch

Borussia Mönchengladbach: Venrath – Fürst (52. van Heeswyk), Schenk, Starmanns, Dallmann, Corres – Wahlen (75. Petri), Bogenschütz, Kufner, Evels – Oppedisano (67. Abu Sabbah) Trainer: René Krienen

Tore: 1:0 Alexandra Popp (19.), 2:0 Caroline Hansen (36.), 3:0 Caroline Hansen (40.), 4:0 Katharina Baunach (58.), 5:0 Alexandra Popp (61.), 6:0 Alexandra Popp (64.), 7:0 Noelle Maritz (66.), 8:0 Ewa Pajor (75.)

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