95:77! Sengfelder und Co. werfen Frankfurt aus dem Rennen

10. Mai 2019 von
Christian Sengfelder mit einer neuen persönlichen Bestmarke in der BBL. Fotos: Agentur Hübner
Braunschweig. Die Basketball Löwen halten das Rennen um die Playoffs offen. Im Duell am Freitagabend besiegte die Mannschaft von Trainer Frank Menz die Fraport Skyliners mit 95:77 (23:20, 24:27, 27:16, 21:14). Chris Sengefelder markierte mit 23 Zählern (6 Rebounds) eine neue persönliche Bestmarke. Einziger Wermutstropfen: Für Scott Eatherton ist die Saison vorzeitig beendet. 

 „Das ist großartig!“

„Das war ein fantastisches Spiel für uns“, entfuhr es Frank Menz nach Spielende. „Uns war klar, dass hier die Mannschaft gewinnen wird, die mehr investiert.“ Schon zu Beginn war es seine Mannschaft, die vor 3.411 Zuschauern in der Volkswagen Halle mit einem 12:0-Lauf einiges investierte – und das ohne Center Scott Eatherton, für den wegen eines ausgedehnten Teilrisses eines Quadricepsmuskels (Oberschenkel) die Saison vorzeitig beendet ist.

Die Hessen schlossen auf, kamen bis zur ersten Pause auf 23:20 heran und stellten dank Jason Clark und dessen fünf Dreiern im zweiten Viertel auf Pari (47:47). Das Spiel gestaltete sich in der zweiten Hälte zunächst ausgeglichen, doch die Löwen kamen gegen Ende des 3. Viertels noch einmal so richtig ins Rollen und stellten nach einem 12:3-Lauf auf 74:63. Maßgeblich war in dieser Phase der Begegnung die Leistungsexplosion bei Chris Sengfelder. Den Schwung retteten DeAndre Lansdowne und seine Teamkollegen mit in den finalen Abschnitt, wo sie vor den Augen von NBA-Star Dennis Schröder und den begeisterten Fans in der Halle weiter von den Playoffs träumten.

„Frankfurt ist eines der taffsten Teams in der Liga. Wir mussten physisch dagegenhalten und haben es geschafft, ohne Scott Eatherton das Spiel zu gewinnen und es sogar zu dominieren“, lobte Menz nach Spielede und weiter: „Defensiv war das eine tolle Teamleistung. In der ersten Halbzeit hatten wir allerdings Probleme mit Jason Clark und Frankfurt hatte insgesamt eine 3er-Quote von 50 Prozent.“ Sein Team habe hingegen schlecht geschossen, aber den Korb gut attackiert. „Positiv hervorzuheben ist auch, dass Frankfurt vor dem Spiel die beste Offensiv-Rebound-Mannschaft der Liga war, wir heute aber sechs Offensiv-Rebounds mehr als sie geholt haben.“

Darüberhinaus hätten die zwei Aufbauspieler zusammen 15 Assists bei nur zwei Ballverlusten gehabt. „Das ist großartig“, so Menz. Aktuell haben die Basketball Löwen alles selbst in der Hand – vorausgesetzt ist ein Sieg am Sonntag gegen Bayreuth. „Jetzt sind wir emotional auf einem Hoch. Wir müssen aber am Sonntag mit der gleichen Energie rauskommen und wieder ein gutes Spiel machen und gewinnen.“

Zahlen & Fakten

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki 2, Blake 8 (10 Rebounds), Bilski n.e., Figge 1, Lansdowne 24 (6 Rebounds, 5 Assists), Klepeisz 13 (6 Assists), Sengfelder 23 (6 Rebounds), Kovacevic n.e., Hines 13, Rahon 5 (5 Rebounds, 9 Assists), Hübner n.e., Lagerpusch 6.

Fraport Skyliners: Clarance n.e., Zeeb 6, Clark 26, Huff 8, Vargas, Wohlfarth-Bottermann 4, Kratzer 4, Robertson 14 (7 Rebounds, 3 Assists), Mangold n.e., Holder, Kiel 1, Larson 14 (5 Assists)

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