Abstiegsgefahr! Derbyniederlage mit Folgen für das LionPride

10. März 2019
Trainer Peter Kortmann und sein LionPride müssen um den Klassenerhalt bangen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Braunschweig/Wolfenbüttel. Eintracht Braunschweig LionPride hat am Samstag das Derby gegen die flippo Baskets BG 74 Göttingen mit 50:78 verloren und bangt nun um den Klassenerhalt. Nur ein Sieg im letzten Spiel kann die Erstklassigkeit noch gewährleisten. Ein Beitrag von Rainer Gelhaus.

Schon im ersten Viertel lag man schnell zurück und konnte offensiv kein Zeichen gegen die starke Göttinger Defense setzen. Im Grunde genommen war das Spiel nach drei Sekunden mit den ersten zwei Punkten von Göttingens Grudzien entschieden. Schon hier schaffte es das LionPride nicht – sich beim Sprungball so clever zu platzieren, um die Punkte zu verhindern. Vor allem durch Turnover im Spielaufbau kam man überhaupt nicht ins Laufen. So konnte Göttingen viele einfache Punkte kreieren und lag zum Ende des ersten Viertels mit 8:24 in Führung.

Das zweite Viertel startete vielversprechend mit zwei Punkten von Smith aus der Mitteldistanz und 24 Sekunden guter Defense. Doch dann schlichen sich wieder die Fehler des ersten Viertel ein und die flippo Baskets BG 74 Göttingen sammelte Punkt um Punkt. Das ganze Dilemma wurde noch größer, da durch den wenig engagierten Auftritt auch die einfachen Bälle nicht den Weg durch das Netz fanden. Zum Ende der ersten Halbzeit stand es 22:44.

Nach der Pause erwarteten nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die Fans ein Aufbäumen der Mannschaft. Doch das LionPride agierte weiterhin wenig engagiert. Göttingen gelangen auch hier viele einfache Punkte durch offensive Rebounds. Am Ende stand es 35:66. Da das Spiel nun endgültig entschieden war, schaltete auch der Gast einen Gang zurück, sodass das vierte Viertel mit 15:12 nach Braunschweig ging. Aber mehr als Ergebniskosmetik war das nicht.

Am letzten Spieltag hat das LionPride zwar weiterhin die Chance den sportlichen Klassenerhalt aber nach dem Auftritt schaut man wohl eher nach Chemnitz. Dort treffen die heimischen ChemCats auf Nördlingen. Sollte dort ein Heimsieg gelingen, muss in Saarlouis ein Sieg für die Eintracht her. Sonst führt der Weg für den Aufsteiger direkt wieder in Liga zwei.

Zahlen & Fakten

Eintracht Braunschweig LionPride: Goff (19), Smith (9, 12 Rebounds), Rupnik (9), Brennecke (4), Claesson (3), Hatch (3), Mulligan (3), Brox, Haertle, Rosemeyer, Sohn, Wittenberg

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