Almuth Schult in der Kritik: Zwei dicke Patzer gegen Japan

10. April 2019 von
Patzte gegen Japan gleich doppelt: Almuth Schult. Fotos: Agentur Hübner
Paderborn/Wolfsburg. Erneut sah Almuth Schult bei Gegentoren nicht gut aus: Beim gestrigen Länderspiel der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft verschuldete die Schlussfrau des VfL Wolfsburg gegen die starken Japanerinnen gleich beide Gegentreffer, erhielt von Neu-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg aber verbal Unterstützung.

„Zwei richtige Scheiß-Pässe!“

„Fakt ist, wir wissen, was wir an Almuth haben. Sie braucht nach ihrer längeren Masern-Erkrankung noch etwas Zeit“, gab Voss-Tecklenburg der Torfrau Rückendeckung nach ihrer Heimspielpremiere als Bundestrainerin. Schult fehle noch die Sicherheit und eine gewisse Mentalität. Der Druck auf die Wolfsburgerin wächst. Im Konkurrenzkampf um den Platz zwischen den Pfosten hat die Freiburgerin Merle Frohms zuletzt Boden gut gemacht.

Pech für Schult: Bei den Gegentoren von Yui Hasega-wa und Kumi Yokoyama hatte sie jeweils ohne große Not den Ball in die Füße der Gegenspielerin gespielt. „Es ist blöd, das waren zwei richtige Scheiß-Pässe“, sagte die 28-Jährige selbstkritisch nach dem Spiel. Schon bei der Rückspiel-Pleite ihrer Wölfinnen in der Champions League hatte Schult zuletzt entscheidend gepatzt und die ersten beiden Treffer für Lyon verschuldet. Beim 2:2 gegen Japan spielten neben Schult noch drei weitere Spielerinnen des VfL Wolfsburg mit. Alexandra Popp traf zum zwischenzeitlichen 1:1, Sara Doorsund und Lena Goeßling wurden eingewechselt.

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