Muss nächste Woche zum DFB und hat die Rückendeckung seines Trainers: Benjamin Kessel. Foto: Agentur Hübner
Muss nächste Woche zum DFB und hat die Rückendeckung seines Trainers: Benjamin Kessel. Foto: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner
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05.04.2019

Anhörung nächste Woche: Vorwurf gegen Kessel "absurd!"

von Frank Vollmer


Braunschweig. Auch eine knappe Woche nach dem Spiel gegen den TSV 1860 München ist das Thema „Spuckattacke“ noch nicht vom Tisch. Nachdem Münchens Efkan Bekiroglu vom DFB für 3 Spiele gesperrt worden ist, soll sich in der kommenden Woche Benjamin Kessel äußern. Eintracht-Coach André Schubert findet den Vorwurf „absurd“.

"Gut, wie 1860 reagiert hat"


André Schubertrechnet nicht damit, dass es eine Strafe für Benjamin Kessel geben wird, entgegneteer am Freitag in der Pressekonferenz auf Nachfrage unserer Redaktion. „Ich finde es zunächst einmal gut, wie 1860 darauf reagiert hat“, lobte der 47-Jährige, der nach dem Spiel die Entschuldigung von 1860-Coach Daniel Bierofka gerne angenommen hat.

„An dem Tag selbst waren die Vorwürfe, die gegen Benni Kessel aufgekommen sind überhaupt kein Thema“, betont Schubert und fügt an: „Dass da anderthalb Tage später solche Dinge auf den Tisch kommen halte ich für absurd!“

So soll Benjamin Kessel Gegenspieler Kodjovi Koussou rassistisch beleidigt haben. Der DFB hat den Braunschweiger Abwehrspieler für die kommende Woche zu einer Anhörung gebeten. „Ich finde es verständlich, dass der DFB bei Geschichten, wo es um Rassismus geht, auch noch mal eine Anhörung machen will“,zeigt dessen Trainer Verständnis. „Damit müssen wir leben. In Zeiten von Rassismus, rechten Bewegungen und ähnlichen Dingen ist das absolut verständlich.“

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