Arnold: „Mannschaft war mit der Situation überfordert“

8. Mai 2018 von
Marc Arnold ist nichts zu Ohren gekommen. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Eintracht Braunschweig droht nach der 0:2-Heimpleite gegen Ingolstadt der Gang in die 3. Liga. Die letzte Chance ist nun das Endspiel am letzten Spieltag bei Holstein Kiel.

„Die Mannschaft war einfach mit der Situation ein Stück weit überfordert“, beschrieb Eintracht-Manager Marc Arnold im Gespräch mit „Sky“ die mentale Verfassung seiner Mannschaft beim Spiel gegen den FC Ingolstadt. Am Ende stand mit der 0:2-Niederlage die sechste sieglosen Partie in Folge, wodurch die Löwen vor dem letzten Spieltag bis auf den Relegationsplatz abrutschten. Die letzte Möglichkeit den Super-Gau abzuwenden, bleibt nun im alles entscheidenden Spiel bei Holstein Kiel. „Da müssen wir jetzt die Woche gut arbeiten, um die Jungs für Kiel so vorzubereiten, dass es auf jeden Fall eine bessere Leistung und damit auch ein besseres Ereignis gibt“, gibt Arnold die Marschrichtung vor.

In den Medien wurde nach der Pleite gegen die Ingolstädter auch über eine mögliche vorzeitige Trennung von Trainer Torsten Lieberknecht spekuliert. Arnold will davon allerdings nichts wissen: „Ich glaube, das kam gestern so ein bisschen rund um das Spiel zum Ausdruck. Aber mir ist da nichts zu Ohren gekommen und ich habe da auch nichts in die Richtung wahrgenommen“, so der Manager. Lieberknecht wird somit aller Voraussicht nach sein zehnjähriges Trainerjubiläum am kommenden Wochenende in Kiel feiern können. Ob es auch tatsächlich etwas zu bejubeln gibt, wird allein vom Ergebnis am Sonntag abhängig sein. Der Eintracht-Trainer machte jedenfalls nach dem Ingolstadt-Spiel bei „Sky“ deutlich, was das Engagement bei den Löwen für ihn bedeutet: „Es ist mehr als nur ein Job.“

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