Aufstiegsträume für Eintrachts Hockey-Damen geplatzt

4. Juni 2018 von
Am Samstag fuhr Eintracht noch einen Sieg ein und hielt die Hoffnung am leben. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Aus eigener Kraft war es ohnehin nicht mehr zu schaffen. Nur ein Patzer von Ligaprimus Bremer HC hätte den Traum vom Aufstieg am Leben erhalten können – doch der blieb aus.

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„Hätte ein kleines Wunder sein müssen“

Mit 2:0 siegten die Bremerinnen am Sonntag beim Klipper THC Hamburg und gewannen damit bereits vor dem letzten Spieltag die Nordgruppe, wodurch dem Team von der Weser der Aufstieg in die 1. Bundesliga nicht mehr zu nehmen ist. Dabei hätte der Tabellenführer an den beiden letzten Spieltagen ein Spiel verlieren müssen und maximal ein Remis einfahren dürfen – eine Konstellation, die auch Eintracht-Trainer Carsten Alisch eher für unwahrscheinlich gehalten hatte: „Das hätte ja ein kleines Wunder sein müssen.“ Dieses trat nicht ein, dennoch sieht Alisch die Situation realistisch: „So großartig sind wir nicht enttäuscht, aber wir haben da gestern natürlich auch drauf geschaut und gehofft. Klar hätten wir gerne den Aufstieg geschafft, aber immerhin haben wir gegen Bremen in der Saison nicht verloren, sondern zweimal unentschieden gespielt. Die waren eben einen Tick konstanter als wir.“

„Wird nicht leichter“

Auch wenn es für die Löwenstädterinnen sportlich nun um nichts mehr geht, spielen die Blau-Gelben am letzten Spieltag noch eine Rolle im Abstiegskampf. Sollte das Alisch-Team beim abstiegsgefährdeten RTHC Leverkusen verlieren, könnte der Bonner THV bei einer Niederlage gegen Klipper Hamburg noch abrutschen und den Gang aus der 2. Bundesliga beschreiten müssen. „Das ist natürlich eine Situation, die man nicht haben möchte“, sagte der Coach und wagte auch schon einen Blick auf die kommende Spielzeit: „Mit Großflottbek und Raffelberg kommen zwei Absteiger aus der 1. Bundesliga herunter, drei Teams steigen aus der 2. ab. Damit geht die Liga mit vier neuen Mannschaften in die neue Saison, das wird nicht leichter werden!“ 

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