Basketball Löwen zerlegen Würzburg in den letzten zehn Minuten

2. März 2019 von
Christian Sengfelder setzte sich stark in Szene gegen Xavier Cooks und Brad Loesing. Fotos: Reinelt/PresseBlen.de
Braunschweig. Die Volkswagen Halle bleibt eine Festung. Am 22. Spieltag der easyCredit BBL-Hauptrunde gab es für s.Oliver Würzburg daran nichts zu rütteln. 87:78 (24:24,14:17,14:18, 35:19) hieß es am Ende dank einer überragenden Leistung im letzen Viertel für die Basketball Löwen Braunschweig.

„Mein Team hat Charakter gezeigt“

Vor 3.662 Zuschauern in der Volkswagen Halle gestaltete sich die Partie ohne die verletzten lange Zeit sehr augeglichen. Mit 54:59 ging es ins finale Viertel, wo die Mannschaft von Frank Menz ihre Gäste plötzlich fachgerecht zerlegte und mit beeindruckenden 35 Punkten das Spiel noch drehte. Allen voran „Tommy“ Klepeisz: Der Löwen-Kapitän erzielte zwischen der 33. und 35. Minute elf Punkte und holte damit die Führung für sein Team zurück (70:67). Defensiv fehlte den Würzburgern jetzt komplett der Zugriff, aber sie ließen sich durch zwei Dreier noch nicht abschütteln (74:73, 36. Minute). In der 39. Minute fiel schließlich die Entscheidung: Da trafen BJ Blake und Tommy Klepeisz zum 81:73. Christian Sengfelder verwandelte die letzten beiden Freiwürfe zum 87:78-Sieg und die Halle kochte. Brayoun Blake (19 Punkte) und DeAndre Lansdowne (18) waren die Topscorer seitens der Hausherren.

Frank Menz sprach nach dem Spiel von einer beeindruckenden Leistung seiner Mannschaft: „Wir wussten vor der Saison, wenn Scott Eatherton oder DeAndre Lansdowne ausfallen, dann wird es sehr schwer für uns zu gewinnen.“ Sein Team habe Charakter bewiesen: „Wir hatten ein großes Fragezeichen, wie wir nach drei Wochen ohne Spiel heute rauskommen würden. Das hat man am Anfang vielleicht ein bisschen gemerkt, es war aber kein Problem. Wir haben aber auch sehr hart trainiert, wir waren dementsprechend körperlich sehr gut drauf.“ Thomas Klepeisz sei in der ersten Halbzeit zu assiv gewesen. „Ich habe ihm gesagt, dass er werfen muss und es war wichtig für uns, dass das in der zweiten Halbzeit geklappt hat. Chris Sengfelder war überragend, er hat exzellent verteidigt und 16 Punkte gemacht. Brayon Blake konnte offensiv Impulse setzen und Joe Rahon war heute sehr aggressiv. Das ist eine wahnsinnige Entwicklung. Toll auch, dass die Halle wieder voll war.“

Zahlen & Fakten

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki, Blake 19, Figge n.e., Lansdowne 18, Klepeisz 15 (3 Assists), Sengfelder 16, Kovacevic, Koné 3, Hines 7, Rahon 7 (7 Rebounds, 5 Assists), Hübner n.e., Lagerpusch 2.

s.Oliver Würzburg: Olaseni 5 (10 Rebounds, 3 Assists), Hulls 10, Obiesie n.e., Richter 1, Cooks 24 (7 Rebounds), Bowlin 12, Koch, Wells 15, Morrison 3, Hoffmann 3, Loesing 5 (4 Assists).

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