Auf dem Weg zum vierten Meistertitel in Folge: VfL-Frauen.
Auf dem Weg zum vierten Meistertitel in Folge: VfL-Frauen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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07.06.2020

Beeindruckende Wölfinnen: Auch Frankfurt kein Prüfstein beim 5:1-Sieg!

von Frank Vollmer


Wolfsburg. Vier Spieltage vor Schluss stehen die VfL-Frauen vor dem vierten Meistertitel in Folge. Auch der 1. FFC Frankfurt war am Samstag kein Prüfstein für die torhungrige Mannschaft von Trainer Stephan Lerch. Am Ende hieß es 5:1(3:0) für die Wölfinnen, bei denen Svenja Huth doppelt netzte.

Im Vergleich zum 3:0-Halbfinaleinzug im DFB-Pokal (Spielbericht) veränderte Coach Lerch sein Team gleich auf sieben Positionen. Für Lara Dickenmann, Ingrid Engen, Zsanett Jakabfi, Kristine Minde, Claudia Neto, Joelle Wedemeyer und Pia-Sophie Wolter spielten Anna Blässe, Sara Gunnarsdottir, Svenja Huth, Dominique Janssen, Pajor, Popp und Rolfö von Beginn an.

Alexandra Popp eröffnete früh nach einer Ecke den Torreigen, knallte die Kugel nach einem verunglückten Abwehrversuch von Frankfurts Geraldine Reute volley in die Maschen (4.). Ewa Pajor (23.), Popp (31.) erhielten schnell Möglichkeiten zu erhöhen. Doch erst Fridolina Rolfö köpfte eine Blässe-Flanke in die Maschen (37.). Noch vor der Pause vergaben die spielfreudigen Wölfinnen weitere Großchancen, quasi mit dem Pausenpfiffe traf Svenja Huth per Kopf zum 3:0 (45.).

Das 4:0 ließ nach Wiederbeginn nicht lange auf sich warten. Pajor versenkte den dritten Kopfballtreffer an diesem Nachmittag (51.). Das 4:1 von Frankfurts Laura Freigang war kurz darauf nur ein Strohfeuer - aber immerhin der erste Gegentreffer für die Grün-Weißen nach dem Re-Start (56.). Den Schlusspunkt setzte Huth in der 69. Spielminute, die aus kurzer Distanz ein Pajor-Zuspiel versenkte. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können. Die eingewechselte Claudia Neto verzog knapp (81.), auch Anna Blässe (88.) und Pia-Siophie Wolter (89.) vergaben knapp.

„Dieses Spiel hatte eine deutlich höhere Attraktivität als die letzten Partien, was vor allem daran lag, dass der 1. FFC Frankfurt mutig verteidigt hat. Es war intensiv, wir mussten auch in der Defensive viel investieren“, freute sich Stephan Lerch, der seinem Team Zweikämpfe mit auf den Weg gegeben hatte: „Damit haben wir uns zuletzt schwergetan“, erklärte der 35-Jährige. „Auch wenn es einige Phasen gab, in denen es an der nötigen Passqualität mangelte, hatte ich von der ersten Minute an ein sehr gutes Gefühl. Gerade in der ersten Hälfte waren wir äußerst effektiv und auch mit Standards immer gefährlich“, so Lerch, der unter dem Strich einen guten Schritt gesehen hatte, „auf dem Weg den Spielrhythmus aufzunehmen“.

Schon am Mittwoch, dem 10. Juni (14.00/live auf sportschau.de), steht für die VfL-Frauen das DFB-Pokal-Halbfinale bei Zweitligist DSC Arminia Bielefeld an.

Zahlen & Fakten


VfL Wolfsburg: Abt – Blässe, Goeßling, Janssen, Maritz – Gunnarsdottir, Popp (70. Jakabfi) – Huth (70. Wolter), Harder (62. Engen), Rolfö (62. Dickenmann) – Pajor (79. Neto)

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Hechler, Kleinherne, Störzel, Aschauer – Mauron (66. Panfil), Pawollek – Nüsken, Reuteler (75. Martinez), Dunst (75. Feiersinger) – Freigang

Torfolge: 1:0 Alexandra Popp (4.), 2:0 Fridolina Rolfö (37.), 3:0 Svenja Huth (45.), 4:0 Ewa Pajor (51.), 4:1 Laura Freigang (56.), 5:1 Svenja Huth (69.)


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