Robin Becker erhält nach seiner omisen Odyssee eine Startplatzgarantie von André Schubert (li.). Fotos: Agentur Hübner
Robin Becker erhält nach seiner omisen Odyssee eine Startplatzgarantie von André Schubert (li.). Fotos: Agentur Hübner
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02.05.2019

Beim Schlusslicht: Schubert erteilt eine Startplatzgarantie

von Frank Vollmer


Braunschweig/Aalen. Vor dem Gastspiel am Sonntag (14.00) beim bereits feststehenden Absteiger VfR Aalen sprach Eintracht-Coach André Schubert am Donnerstag von einem komplizierten Spiel und zumindest einem seiner Spieler eine Startelfgarantie aus.

Fear and Loathing in Aalen


Robin Becker hat eine kleine Odyssee irgendwo im Fledermausland zwischen den Ortsschildern von Braunschweig und Frankfurt am Main hinter sich gebracht. Nach seiner erfolgreichen Rehabilitätierung in einer Berufungsverhandlung durch das Bundesgericht des DFB und der Rücknahmeeiner hanebüchen Fünfwochensperre (wir berichteten) hat der Verteidiger von seinem Trainer direkt eine Startplatzgarantie für das Spiel des 36. Spieltages in Aalen erhalten.

Der 22-Jährige hat sich in dieser schwierigen Drittliga-Saison vom Vielkritisierten zu einer echten Säule entwickelt: „Robin ist bei uns ein absoluter Stammspieler. Er war über die gesamte Rückrunde ein Stabilisator bei uns, er ist einer unserer besten Verteidiger. Deswegen ist es klar, dass er spielt“, betont Schubert am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Aalen.

Apropos Personal: Zwei Fragezeichen standen unter der Woche hinter Benjamin Kessel und Stephan Fürstner. „Sie waren leicht angeschlagen. Dennoch gehe ich davon aus, dass beide am Sonntag spielen werden“, berichtet Schubert aus der Personalanteilung der Löwen. Somit stehen bis auf Bernd Nehrig alle Spieler des Kaders bereit für das „komplizierte Spiel“, wie es Schubert bezeichnet, der ankündigt: „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen."

Darf wieder mitspielen: Robin Becker. Foto: Agentur Hübner


"Ein kompliziertes Spiel"


Das kann durchaus eine schwierige, oder eben komplizierte Aufgabe werden, wenn der Gegner bereits abgestiegen ist und wie der VfR nichts mehr zu verlieren hat. "Klar man man sagen, dass es für sie um nichts mehr geht. Dennoch wird die Motivation der Spieler sehr hoch sein“, warnt der Trainer von Eintracht Braunschweig, der in der Spielvorbereitung beobachtet hat: „Der VfR war auch in der Rückrunde sehr kämpferisch und hat alles gegeben. Auch in der Offensive spielen sie es sehr gut." Und vielleicht ist die Braunschweiger Rückholaktion von Marcel Bär, der bis zum Winter bester Offensivmann der Baden-Württemberger war, eine zusätzliche Motivation für die Elf von Rico Schmitt.

Dagegenhalten könnte man, dass bei Aalen derzeit ein gewisses Chaos nicht zu übersehen ist. Nach dem Abstieg trat nicht nur Manager Hermann Olschewski zurück. Auch mit der Ansage von Toren in der Ostalb Arena dürfte es schwierig werden am Sonntag: Stadionsprecher Michael Ruoff warf ebenfalls das Handtuch. Die Fans hatten ein Plakat in die Höhe gehalten auf dem zu lesen war: "Ruoff mach dich vom Acker!". Vielleicht hat ja Stefan Lindtstedt Zeit ...

Bis zum Winter Aalens bester Angreifer: Marcel Bär (re.). Foto: Agentur Hübner


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