Bericht: Löwen erwarten „Minus von einigen Millionen Euro“

6. Dezember 2018 von
Kündigten ein Millionen-Minus an: Eintracht Präsident Sebastian Ebel (2.v.l.), Vize Rainer Ottinger (l.) und Vize Rainer Cech (re.). Hier mit dem Vizepräsidenten Fußball Andreas Becker bei der JHV im letzten Jahr. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Braunschweig. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Jahreshauptversammlung (JHV) der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KgaA am heutigen Donnerstagabend (19.00) kündigte das Präsidium einen Millionenverlust für das laufende Geschäftsjahr an.

Wie hoch ist das Loch in der Eintracht-Kasse?

In der mit Spannung erwarteten Jahresmitgliederversammlung werden heute Abend die wirtschaftlichen Zahlen vorgelegt. Noch Mitte November sagte Sebastian Ebel im Rahmen des öffentlichen Dementis zu einer möglichen Entlassung von Geschäftsführer Soeren Olvier Voigt, dass sich an der Ergebnissituation für das laufende Geschäftsjahr gegenüber der Planung keine wesentlichen Änderungen ergeben hätten (Hier). Voigts Abschied wurde am gestrigen Mittwoch noch vor der JHV verkündet (wir berichteten). 

„Wir werden das laufende Geschäftsjahr wahrscheinlich mit einem Minus von einigen Millionen Euro abschließen“, formulierten Eintracht-Präsident Ebel und seine Vize Rainer Cech und Rainer Ottinger nun am Donnerstag im Gespräch mit der Braunschweiger Zeitung, wiesen aber gleichzeitig darauf hin, ein Millionen-Loch könne der Verein über sein erhöhtes Eigenkapital von gut 7,3 Millionen Euro mehr als ausgleichen. 

Dass man ordentlich gewirtschaftet hat im Jahr des Abstiegs aus der 2. Bundesliga wird dort ebenfalls betont. In der vergangenen Saison konnte man so aufgrund geringerer Siegprämien bei gleichzeitig erhöhten Fernsehgeldern ein Plus von 2,7 Millionen Euro verzeichnen. Nun muss der Verein in der kommenden Saison auch unabhängig von der sportlichen Misere deutliche Sparmaßnahmen einleiten. Viele Mitarbeiter des Clubs fürchten um ihre Jobs. „Die konkreten Ergebnisse werden – wie üblich – im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 6. Dezember bekannt gegeben“, so Ebel am 12. November.

 

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