Bezirkspokal-Sieg für Wasserballer des WSV

29. August 2017
Mannschaftsaufstellung: Peter Waldmann (TW) Jens Klare, Finn Kaiser (1), Leon Bischoff (1), Stefan Gscheidt, Vedran Bodruzic (1), Maximilian Eßer, Chantal Gutacker, Maurice Pfeiffer(2), Judith Behringer, Maurice Waldmann (4). Foto: Verein
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Wolfenbüttel. Am 24. August empfing der WSV 21 zum Pokalfinale des Bezirksschwimmverbandes Braunschweig die Mannschaft des ASC Göttingen im Stadtbad Okeraue. Wasserballwart Maurice Waldmann vom WSV berichtet vom Finalspiel.


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Alles oder Nichts im finalen Spiel

Nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen war dieses Spiel für die Wolfenbütteler Herrenspieler (mit Unterstützung von einigen Frauenspielerinnen) ein „Alles oder Nichts“ Spiel. Es ging aus Wolfenbütteler Sicht um alles, denn nach der mittelmäßigen Platzierung im Ligabetrieb ergab sich nun trotzdem die Chance zu zeigen, was das Training unter dem Cheftrainer Peter Waldmann ergeben hat. Die Partie war von Anfang an ein körperlich hartes und emotionales Spiel. Die Mannschaften gönnten sich gegenseitig keinen Meter auf dem Feld. Klare Worte von Mannschaftskapitän Jens Klare zu Beginn des Spiels verdeutlichten die Wichtigkeit der Partie: „Die Verteidigung muss wie eine Mauer sein, keinen Meter freigeben. Der Rest ergibt sich von selbst!“

Gesagt getan – die Mannschaft stand im Rückraum eng, sodass der Gegner kaum einen Meter Raumgewinn erzielen konnte. Durch die schnellen und geschickten Konter der Wolfenbütteler lief das Spiel bereits zu Anfang sehr gut. Eine geschaffene Überzahlsituation in der zweiten Spielminute sorgte dafür, dass Maurice Waldmann gleich in derselben Minute das 1:0 erzielen konnte. Darauf konnte man aufbauen. Die Mannschaft legte gut nach und zeigte, dass Sie auch körperlich stärker geworden ist. Ein starkes Spiel von Centerspieler Stefan Gscheidt sorgte in erster Linie für Sicherheit bei den Anspielen, sowie für körperliche Ausgeglichenheit im gegnerischen Strafraum. Erst ab dem dritten Viertel konnten sich die Göttinger Wasserballer aufraffen. Einige Gegentreffer in der Folge von fragwürdigen Überzahlspielen sorgten für leichte Unruhen in den Reihen der Wolfenbütteler Verteidigung. Besonders schwer traf es die gastgebende Mannschaft, dass Maximilian Eßer, der Rechtsaußen-Spieler der Mannschaft, der durch ein Foulspiel des Gegners mit einer schweren Handverletzung das Wasser verlassen und ins Krankenhaus fahren musste. Kapitän Klare beruhigte daraufhin die Mannschaft und sprach Ihnen Mut zu. Die Worte des Mannschaftsältesten wirkten. Die Verteidiger rafften sich wieder auf und konterten nun auch die Überzahlspiele der Göttinger. Sobald Torwart Peter Waldmann den Ball abgewehrt hatte, sprinteten die jungen Wölfe wieder auf den gegnerischen Torwart zu. Das Spiel brachte die junge Mannschaft gut über die Zeit, sodass der Entstand 9:6 aus Wolfenbütteler Sicht betrug.

Pokalsieg über den ASC Göttingen

„Wir haben heute eine gute Verteidigungsleistung gezeigt und auch mal den Mut, einen Schuss von 10 Metern über die Verteidiger hinweg zu wagen. Alles in allem hat die Mannschaft heute hervorragend gespielt“, so Kapitän Klare nach dem Sieg. Die Mannschaft feierte sich und den Pokal noch im Schwimmbad. Unterstützt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtbades Okeraue, die es sich nicht haben nehmen lassen, sofort als erste zu gratulieren. Die Spannung war den Spielerinnen und den Spielern abgefallen, sorgte für ausgelassene Stimmung und Feierlaune. Wir gratulieren dem WSV 21 herzlich zu diesem Erfolg und wünschen für die kommende Saison alles Gute!

Spielstände aus Wolfenbütteler Sicht: 3:1/2:0/2:3/2:2

 

 

 

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