Blowout! Überragende Löwen fegen Bamberg aus der Halle

4. November 2018 von
Eine überragende Vorstellung der Basketball Löwen gegen Bamberg. Fotos: Agentur Hübner
Braunschweig. Wahnsinn! Die Basketball Löwen feierten dank einer exzellenten Leistung einen haushohen Heimerfolg gegen den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenvierten Brose Bamberg. Am Ende stand ein 92:66 (52:38) für die Braunschweiger, die damit ihren ersten Saisonsieg einfuhren. Scott Eatherton wurde mit 23 Punkten Topscorer des überragenden Löwen-Teams.

Eatherton dominierte erste Halbzeit

Die Favoritenrolle war vor dem Aufeinandertreffen mit den Bambergern eindeutig verteilt. Während die Löwen noch keinen Sieg aus den ersten fünf Spielen einfahren konnten, reisten die Gäste noch ungeschlagen nach Braunschweig. Allerdings war von dieser vermeintlichen Rollenverteilung nichts zu sehen. Die Löwen agierten von Beginn an mit einer hervorragenden Mentalität und waren sowohl in der Offense als auch in der Defense voll auf der Höhe. Nach fünfeinhalb Minuten hatte man bereits 16 Punkte auf dem eigenen Konto. Zwar lag man so bis Mitte des ersten Viertels nur knapp in Führung (16:12), doch Bamberg gelang anschließend offensiv nur sehr wenig, sodass die Löwen bis zur ersten Viertelpause auf 26:17 davon zogen.

Wer dachte, dass die Löwen diese Leistung nicht fortsetzen könnten, sah sich getäuscht. Auch im zweiten Abschnitt zeigten sie sich sehr fokussiert und treffsicher. Angeführt vom überragenden Scott Eatherton, der in der ersten Halbzeit bereits 17 Punkte und sieben Rebounds beigetragen hatte, baute man den Vorsprung sogar noch weiter aus. Die Bamberger hingegen waren ungewohnt fehleranfällig und leisteten sich einige Aussetzer. Sieben Turnover hatte der Gast nach der ersten Halbzeit bereits zu verzeichnen. Die Löwen nutzten diese Unzulänglichkeiten aus, um mit ansehnlichem Teambasketball (13 Assists in HZ1) den Vorsprung bis zur Pause auf 14 Zähler auszubauen (52:38).

„Das war ein großer Befreiungsschlag“

Auch in der zweiten Hälfte machten die Löwen dort weiter, wo sie aufgehört hatten. DeAndre Lansdowne schraubte einen Dreier zum 55:38 rein und auch im Anschluss dominierten die Löwen das Geschehen. Zwar hatte Bamberg immer wieder Phasen, denen sie etwas aufschließen konnten, doch die Löwen hatten die richtigen Antworten und wehrten jeden Comebackversuch der Gäste ab.

Nachdem man in der ersten Hälfte vor allem in der Offense Glanzlichter setzte, legten die Hausherren auch defensiv eine weitere Schippe drauf und ließen die Bamberger im Angriff überhaupt nicht in Fahrt kommen. Stattdessen waren es weiter die Löwen, die für die Highlights sorgten. Durch zwei aufeinander folgende Dreier von BJ Blake ins Gesicht seines Verteidigers zogen die Löwen auf 20 Punkte davon (67:47) und brachten so die 3014 Zuschauer in der Volkswagen Halle zum Ausrasten. Vor dem vierten Viertel lag man so mit 78:57 in Führung und ließ auch im Schlussabschnitt kein Stück nach. Die favorisierten Gäste konnten zu keiner Zeit auch nur ansatzweise an einer Aufholjagd kratzen. Braunschweig blieb bis zum Schluss konzentriert und brachte den Sieg am Ende mehr als deutlich über die Bühne.

„Das war heute ein großer Befreiungsschlag. Die Leistungen haben zuletzt ganz oft gestimmt, nur die Ergebnisse nicht. Ich freue mich, dass wir uns heute für viele gute Spiele belohnt haben“, sagte ein glücklicher Löwen-Coach Frank Menz nach dem Spiel und fügte an: „Ich habe immer an uns geglaubt. Die Jungs waren sehr fokussiert und sie haben heute den Lohn für ihren Einsatz bekommen. Wir waren heute voll da und hatten nur sechs Ballverluste, was für uns ein Topwert ist.“

Die Braunschweiger Bank konnte nicht fassen, was sie da sah. Foto: Agentur Hübner

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 26:17, 26:21, 23:19, 17:9

Basketball Löwen: Eatherton 23 (9 Reb), Lansdowne 21 (6 Reb, 4 Ass), Rahon 9 (5 Ass), Klepeisz 9 (8 Ass), Blake 9 (3 Steals), Sengfelder 8 (6 Reb), Lagerpusch 7 (6 Reb), Hines 6, Nawrocki, Figge, Kovacevic Headcoach: Frank Menz

Brose Bamberg: Jelovac 14, Harris 12, Rice 10, Alexander 9 (9 Reb), Stuckey 6, Zisis 5, Schmidt 5, Rubit 5, Olinde, Kratzer, McDowell-White Headcoach: Ainars Bagatskis

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