Chef-Wolf Oliver Glasner bittet seine Mannschaft zum Training.
Chef-Wolf Oliver Glasner bittet seine Mannschaft zum Training. Foto: Frank Vollmer/Archiv
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23.03.2020

Corona zum Trotz: VfL Wolfsburg steigt wieder ins Training ein

von Frank Vollmer


Wolfsburg. Zum Start des von der Bundesregierung verordneteten Kontaktverbots startet der VfL Wolfsburg den eigenen Vorgaben folgend am heutigen Montag mit einer Sondergenehmigung wieder ins Training ein. Am Ball wird nicht trainiert. Tagesordnungspunkt Nummer eins ist das Fiebermessen.

Los geht's mit Fiebermessen


Nach einer coronabedingten trainingsfreien Woche treffen die Grün-Weißen in der Volkswagen-Arena wieder zusammen. Nachdem sich die Bundesliga-Profis zuletzt daheim fit hielten, startet ihr Tag nun mit Fiebermessen. Auf diese Weise sollen mögliche Krankheitssymptome frühzeitig erkann werden - so der Plan. Wer kein Fieber hat darf dann zur Mannschaftsbesprechung.

Die soll wegen des Kontaktverbots und dem Mindestabstand von 1,50m nicht in der Kabine, sondern in der weiträumigen Mixed-Zone der Volkswagen Arena stattfinden. Dort will sich Cheftrainer Oliver Glasner nach einer Woche Zwangspause erstmals wieder an seine Mannschaft wenden. Mit dem Ball dürfen die Fußballer danach aber nicht trainieren, sondern in vier Gruppen an Fitnessgeräten vor Ort Kraft- und Athletikeinheiten absolvieren.

Am Dienstag tagt die DFL


„Wir haben eine Ausnahmeregelung beantragt und die auch erhalten“, erklärte Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke der Bild. Der VfL Wolfsburg möchte bereit sein, sollte es in der Bundesliga wieder losgehen. Am 4. April ginge es dem Spielplan zufolge bei Bayer 04 Leverkusen weiter. Am morgigen Dienstag setzt sich das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zusammen und berät über ein weiterer Vorgehen. „Ich fände es schön, wenn die DFL eine etwas längere Auszeit verkünden könnte“, sagte Schmadtke und wünscht sich: „Wenn wir den 30. Juni als letztmöglichen Endtermin nehmen würden, sollte man auch mal den letztmöglichen Starttermin durchsprechen, um zu wissen, wo hier die Deadline liegt.“

Als Krisenmanager gefragt: Jörg Schmadtke. Foto: Frank Vollmer/Archiv


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