Der Fels in der Brandung droht auszufallen: Jasmin Fejzic hielt im Hinspiel den einen Punkt fest. Auch Robin Ziegele (li.) muss wohl passen.
Der Fels in der Brandung droht auszufallen: Jasmin Fejzic hielt im Hinspiel den einen Punkt fest. Auch Robin Ziegele (li.) muss wohl passen. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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02.06.2020

Das Knie! Fels Fejzic droht in Halle auszufallen

von Frank Vollmer


Braunschweig/Halle. Am morgigen Mittwochabend (19.00) tritt Eintracht Braunschweig im Rahmen des 29. Drittliga-Spieltages beim Halleschen FC an. Für das Spiel bei den abstiegsbedrohten Saalestädtern droht ausgerechnet Rückhalt Jasmin Fejzic auszufallen.

"Nach dem ersten Spieltag Erster"


Auch wenn seine Mannschaft der Gewinner des Re-Start Spieltages war, schaut Marco Antwerpen immer noch nicht auf die Tabelle der 3. Liga. Der Braunschweiger Cheftrainer geht die verbleibenden Spieltage viel lieber so an, dass er seine eigene Tabelle hat: „Da sind wie nach dem ersten Spieltag Erster“, so Antwerpen augenzwinkernd, der anfügt: „Nun versuchen wir nach vorne zu verteidigen.“

Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Für das Duell mit dem Vorjahresvierten droht aber der Ausfall von Robin Ziegele und Jasmin Fejzic. Während Abwehrspezialist Ziegele mit Wadenproblemen zu kämpfen hat, ist es beim bosnischen Schlussmann das Knie. Im Hinspiel war es der 34 Jahre alte Schlussmann, der seinem Team letztendlich ein eher schmeichelhaftes 1:1 (Spielbericht) sicherte. „Wir haben noch zwei gute Torhüter dahinter. Wenn ‚Jasi‘ nicht spielen kann haben wir auf jeden Fall einen guten Torhüter zwischen den Pfosten!“, ist sich Antwerpen sicher. Marcel Engelhardt und Yannick Bangsow stehen jedenfalls bereit.

Indes hat Marcel Bär mit einem Doppelpack nach seiner Einwechslung „Gute Argumente“ für die Startelf. „Auch wir wären schön doof, wenn wir ihn jetzt draußen lassen“, betont Antwerpen, der für die Englische Woche schon im Vorfeld Änderungen in der Startelf andeutete. „Es macht wenig Sinn, immer die gleichen Spieler nach einem Erfolgserlebnis auf den Platz zu jagen“, erklärt der 48-Jährige, denn: „Wir überlegen uns mit was für einer Aufstellung und Taktik wir ins Spiel gehen willen.“ Dementsprechend werde die Aufstellung von Spiel zu Spiel variieren.

"Seine Trainingsleistungen hat er die ganze Zeit gezeigt. Bei unserem große Kader und bei den guten Talenten ist es schwer für den Trainer. Die müssen an Marcel Bär, Manuel Schwenk oder Mike Feigenspan vorbei. Ich hatte bei Leon gegen Köln ein gutes Gefühl und er kann ein gutes Beispiel sein. Jeder kann daran sehen, dass wir Vertrauen in diese jungen Spieler haben. Jeder hat die Möglichkeit, in der Mannschaft seine Rolle zu finden und wird gebraucht."

- Marco Antwerpen über Leon Bürger


Hohes Angriffspressing auch in Halle?


Ihr hohes Angriffspressing werden die Löwen wohl auch gegen Halle auf den Platz bringen wollen. „Wir wollen den Gegner nicht darauf vorbereiten, wie wir auftreten werden, aber unser Spiel sah schon gut aus und es kann in diese Richtung gehen.“ Wichtig sei in erster Linie, auswärts die Negativserie zu beenden.

Orhan Ademi (re.) traf beim 1:1 im Hinspiel. Foto: Agentur Hübner/Archiv


Halle auf rasanter Talfahrt


Marco Antwerpen und sein Team treten im Erdgas Sportpark bei einer Mannschaft an, bei der seit Dezember überhaupt nichts mehr läuft und die sich in einer rasanten Talfahrt befindet. Aus den letzten acht Ligaspielen holten die Ostdeutschen nur einen mikrigen Zähler. Am Wochenende unterlagen Trainer Ismail Atalan (40) und seine Mannschaft mit 2:4(0:3) bei Preußen Münster, verteidigten die erste halbe Stunde „naiv“ (Atalan) und lagen da bereits 0:3 hinten. Erstmals fiel der HFC auch auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

Marcel Bär und Leon Bürger sind die Gewinner des Auftakts nach dem Re-Start. Foto: Agentur Hübner


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