Das war knapp: Jungwölfe bezwingen den VfB Oldenburg 3:2

31. März 2019 von
Schlitzohr Michele Rizzi (#23) setzte Oldenburg spät matt. Foto: VfL Wolfsburg
Oldenburg/Wolfsburg. Regionalliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg U23 hat nach zwei Remis in Folge wieder gewonnen. Beim VfL Oldenburg war dies eine schwere Aufgabe. Michele Rizzi sorgte spät für den 3:2-Siegtreffer.

Ein Spiel auf Augenhöhe

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl. Vor 1.092 Zuschauern war es vor allem das schwer bespielbare Geläuf im Marschweg-Stadion, welches den 22 Akteuren auf dem Platz diverse Probleme bereitete. Gepflegter Spielaufbau war da eher Glückssache. Die Gastgeber kamen besser mit diesen Verhältnissen zurecht und hatten im ersten Durchgang durchaus gute Möglichkeiten. Okan Erdogan vergab gleich zweimal aussichtsreich (22./30.), Pascal Richter schlenzte den Ball kurz vor der Pause nur knapp am Wolfsburger Gehäuse vorbei.

Kurz nach dem Seitenwechsel fiel sie dann doch, die Wolfsburger Führung. VfB-Keeper Dominik Kisiel konnte den gut getretenen Freistoß von Anton Stach nicht festhalten, Jannis Heuer rauschte heran und staubte gedankenschnell ab (50.). Die Hausherren schüttelten sich kurz und kamen durch Gazi Siala beinahe direkt zum Ausgleich (51.). Wenig später fuhr VfL-Schlussmann Philipp Menzel aus kurzer Distanz gegen Richter super den Fuß aus und verhinderte erneut den schnellen Ausgleich (57.). Erdogan gelang dann doch das nicht unverdiente 1:1 nach einem Freistoß von Lennart Madroch (60.).

In der 75. Spielminute kam Daniel Hanslik im Laufduell mit Angelos Agryris zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte dem Oldenburger Rot und zeigte auf den Punkt. Murat Saglam verwandelte sicher zum 1:2 (77.). Doch war der VfB hier noch lange nicht geschlagen. Richter fand den eingewechselten Kifuta Makangu mit einer feinen Flanke. Der 31 Jahre alte Ex-Profi stach zum 2:2 (84.). In der hart umkämpften Schlussphase hatten die Gäste das Glück eines Topteams: Kisiel wehrte einen Schuss nicht weit genug ab, der Ball landete direkt bei Michele Rizzi, der gewitzt per Schlenzer vollendete (87.). Die Hausherren gingen „All In“, doch Menzel war bei der letzten Kopfballchance von Kifuta zur Stelle.

Zahlen & Fakten

VfB Oldenburg: Kisiel – Volkmer, Erdogan, Argyris, Ndure – Evers (5. Suffner (72. Kadiata)), Siala, Madroch – Richter, Lukowicz, Steinwender (64. Kifuta)

VfL Wolfsburg U23: Menzel – G.L.-Itter, Heuer, Rizzi, Franke, Saglam – Stach, May, Möker (79. Marmoush) – Justvan (71. Kramer), Hanslik

Torfolge: 0:1 Jannis Heuer (50.); 1:1 Okan Erdogan (60.); 1:2 Murat Saglam (Foulelfmeter, 77.); 2:2 Kifuta Kiala Makangu (84.); 2:3 Michele Rizzi (87.)

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