Den Respekt zu spät abgelegt: Basketball Löwen unterliegen Bonn

2. Mai 2019 von
Zu viel Respekt in der ersten Spielhälfte bei Joe Rahon und Co.. Fotos: Reinelt/PresseBlen.de
Braunschweig. Die Basketball Löwen haben am Mittwochabend vor 3.662 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Halle ihren Meister in den  Telekom Baskets Bonn gefunden. Mit 86:92 (41:56) unterlag die Mannschaft von Trainer Frank Menz gegen den Tabellensiebten. Im Rennen um die Playoffs ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

„Das ist wahnsinnig viel!“

Weil sie sich zu viele Ballverluste geleistet hatten, lagen die Löwen nach der ersten Spielhälfte mit 41:56 hinten. Die defensivstarken Gäste zeigten sich dabei aber auch von der Dreierlinie eiskalt, trafen satte 69 Prozenz (9/13). Mit Beginn des dritten Abschnitts schüttelte das Menz-Team den Respekt und die Nervösität ab und zeigte die Stärken, die es in dieser Saison bisher ausgezeichnet hat. In der letzten Spielminute fiel der Ausgleich zum 84:84.

Bei nur noch 13 Sekunden Spielzeit war es dann aber Bonns Josh Mayo, der mit seinem letzten Dreier die Entscheidung herbeiführte. Für die Löwen, die trotz dieser Niederlage weiterhin gute Chancen auf das Erreichen der Playoffs haben, war DeAndre Lansdowne mit 23 Punkten Topscorer, für Bonn traf Charles Jackson (21) am besten.

„Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit etwas beeindruck waren“, sagte Frank Menz nach dem Spiel und ergänzte: „Wir haben in manchen Phasen den Druck gespürt und Bonn hat sehr gut gespielt, sie haben vielleicht ihre beste Partie der letzen Wochen gezeigt.“ Menz hob besonders die starke Dreierquote des Gegners hervor: „9 von 13 – das machen sie wahrscheinlich nur einmal diese Saison.“ Für seine Mannschaft sei es angesichts derartiger Zahlen schwer gewesen, Ruhe zu bewahren.

„In der Halbzeitpause haben wir uns aber gesagt, dass wir unsere Chance noch bekommen werden und dann sind wir auch extrem gut zurückgekommen.“ Seine Mannschaft habe dann viele Sachen gut gemacht, „was wir aber nicht gut gemacht haben sind unsere 18 Ballverluste. Das ist wahnsinnig viel!“

„Der entscheidende Wurf war aber von Mayo acht oder neun Sekunden vor Schluss. Wenn er nicht trifft, haben wir den Ball und gewinnen sehr wahrscheinlich das Spiel. Von daher war es gegen sehr gute Bonner eine sehr gute Leistung und wir haben es selber in der Hand, die nächsten Spiele zu gewinnen“, so Menz.

Zahlen & Fakten

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki, Blake 4, Figge n.e., Lansdowne 21 (6 Assists, 5 Rebounds), Klepeisz 11 (6 Assists), Sengfelder 17 (9 Rebounds), Kovacevic n.e., Hines 12 (9 Rebounds, 4 geblockte Würfe), Rahon 8, Hübner n.e., Eatherton 11 (5 Rebounds), Lagerpusch.

Telekom Baskets Bonn: Linhart 6, Reischel 3, Hanlan 8, Subotic 17 (5 Rebounds), Bircevic 3, Jackson 21 (5 Rebounds), DiLeo 6 (5 Assists), Breunig 10, Bartolo 4 (7 Rebounds, 4 Assists), Mayo 14 (6 Assists), Jasinski n.e..

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