Der Hitze getrotzt: Henriette Heinichen holt Bronze in Ulm

31. Juli 2019 von
Henriette Heinichen (3.v.l.) wurde Dritte in Ulm. Foto: privat
Braunschweig/Ulm. DLV-Bundeskaderathletin Henriette Heinichen von TuRa Braunschweig trotzte am vergangenen Wochenende extremen Wetterbedingungen und holte Bronze in ihrer Disziplin Hammerwerfen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. 

Vom 26. bis 28. Juli 2019 wurden im Donaustadion in Ulm die Deutschen Jugendmeisterschaften U20 und U18 ausgetragen. Vor Ort herrschten in diesem Jahr extreme Wetterbedingungen, denen sich die jugendlichen Athleten, die aus ganz Deutschland angereist waren, stellen mussten. Schon am 1. Wettkampftag wurden sommerliche Extremtemperaturen von bis zu 40°C gemessen.

Am zweiten Wettkampftag, an dem auch für Henriette Heinichen der Hammerwurfwettkampf der weiblichen AK U20 angesetzt war, entwickelte sich das Wetter extrem. Gewitter und Starkregen wechselten sich ab. Immer wieder kam es deshalb zu Wettkampfunterbrechungen und Änderungen im Zeitplan. Das hieß für Heinichen, immer wieder aufwärmen, warm bleiben, Konzentration und Spannung halten und auf weitere Ansagen der Wettkampfleitung warten.

Mit rund zwei Stunden Verspätung begann der Wettkampf, dem sich die Werferinnnen bei extremer Hitze stellen mussten. Henriette Heinichen ging sehr konzentriert in den Wettkampf und hatte sich mit ihrem Trainer Klaus Schmidt das ganze Jahr – trotz Verletzung im Frühjahr – bestmöglich auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet.

Heinichen stellte erneut unter Beweis, dass sie derzeit zu den bundesweit besten Nachwuchswerferinnen gehört, in dem sie die gesamte Konkurrenz des Jahrgangs 2001 auf die Plätze verwies und sich nur der 2. der Europameisterschaften Samantha Borutta (TSG Mutterstadt) 60,30 Meter Jg 2000 und Nancy Randig (SWC Regensburg) 57,44 Meter ebenfalls Jg 2000 knapp geschlagen geben musste.
In ihrem letzten Wurf bewies die Spitzensportlerin der Niedersächsischen Landespolizei Henriette Heinichen (TuRa Braunschweig) Nervenstärke und warf den Hammer auf 55,22 Meter und holte damit für Niedersachsen Bronze in der WJU20.

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