Derby-Zeit in Wolfenbüttel: Wolfpack empfängt die Eintracht

8. Februar 2018 von
Derby-Zeit: Leonie Rosemeyer (Mitte) sichert den Rebound gegen Morgana Sohn (rechts). Foto: Agentur Hübner/Archiv

Wolfenbüttel. Es ist wieder soweit: das Wolfpack Wolfenbüttel und Eintracht Braunschweig stehen sich am Sonntag zum zweiten Derby der Saison gegenüber. Die „Wölfinnen“ bekleiden mit 10:5 Siegen den dritten Tabellenplatz in der 2. DBBL, die „Löwinnen“ stehen mit einer Bilanz von 4:10 auf Rang neun. Doch die Favoritenrolle hat in einem Derby eine eher untergeordnete Rolle. Sprungball ist um 16 Uhr in der Lindenhalle.


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Topspielerinnen auf beiden Seiten

Gegensätzlicher könnten die Vorzeichen vor dem Derby kaum sein: Wolfenbüttel strotz nach zuletzt fünf Siegen am Stück nur so vor Selbstvertrauen, wohingegen die Braunschweigerinnen eine schwierige Phase durchleben und zuletzt das wichtige Spiel gegen Schlusslicht Recklinghausen abgaben (58:67). In der Vorwoche musste Eintracht-Trainerin Juliane Höhne gegen Neuss (52:62) zum allem Überfluss noch auf Topscorerin Ariel Hearn verzichten, sodass die syrisch-libanesische Spielmacherin Maya Chalhoub zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft kam und ihre Sache äußerst solide machte (9 Punkte). Ob Hearn am Sonntag in das Aufgebot der Blau-Gelben zurückkehren kann, ist fraglich. Bei der 57:67-Hinspielniederlage gelangen der Aufbauspielerin vergleichsweise geringe 17 Punkte, im Schnitt legt sie 22,3 Zähler im Schnitt auf und ist damit die Nummer zwei in der Liga.

Auf der Drei folgt in dieser Rangliste die Topspielerin des Wolfpacks: Christine Hyde. Sie sammelt 20,1 Punkte pro Abend und pflückt darüber hinaus noch 9,7 Rebounds. In dieser Kategorie macht ihr nur Teamkollegin Brianna Rollerson etwas vor, ihre sensationellen 18,1 Abpraller sind ligaweit unerreicht. Die Ex-Eintracht-Spielerin Brianna Wright war lange die zweitbeste Rebounderin in der 2. DBBL, seit Jahresbeginn trägt sie jedoch nicht mehr das blau-gelbe Jersey und wird von der erfahrenen Lyndi Laborn ersetzt (9,3 PpS, 8,3 RpS). Da die Coaches auf beiden Seiten auf starke Importspielerinnen zurückgreifen können und diese konstant produzieren, wird der Spielausgang zum einem großen Maße auf den deutschen Spots entschieden werden.

So sprangen im Hinspiel, als Hyde Probleme mit ihrem Wurf hatte (4/13 FW), Kapitänin Theresa Simon mit 17 Punkten sowie Leonie Rosemeyer mit 12 Zählern für die Lessingstädterinnen in die Bresche und waren ein bedeutender Faktor für den Auswärtserfolg. Im Höhne-Team sind die ehemalige Wolfenbüttelerin Maj vom Hofe (8,4 PpS) und Morgana Sohn (6,8 PpS, 6,6 RpS) die auffälligsten einheimischen Akteurinnen. Wer im Rückspiel von sich reden lassen kann, wird sich am Sonntag in der Lindenhalle zeigen.

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