Eintracht Braunschweig LionPride Rupnik Kortmann Foto: Agentur Hübner
Eva Rupnik sucht eine Anspielstation. Coach Peter Kortmann konnte mit der Leistung gegen Freiburg nicht zufrieden sein. Foto: Agentur Hübner/Archiv Foto: Agentur Hübner
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07.01.2019

Deutliche Pokalpleite – LionPride "nur phasenweise im Spiel"

von Frank Vollmer


Braunschweig. Eintracht Braunschweig LionPride blieb im Viertelfinale des DBBL-Pokals am Sonntag gegen die Ligakonkurrentinnen aus Freiburg blass. Mit 45:70 (14:20/11:16/13:16/7:18) unterlagen die Löwinnen den Eisvögeln des USC deutlich.

Die Gäste dominierten die Partie von Beginn an. Die ehemalige Wolfpack-Trainerin Hanna Ballhaus und ihr Teamließenvon Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer heute als Sieger die Halle verlassen würde. Schnell hieß es 9:1 für den USC. Braunschweigs Shawnte Goff brachte ihr Team nach einer ersten Auszeit mit einem Sieben-Punkte-Lauf wieder heran(9:9), doch Freiburg blieb davon unbeeindruckt undrannte auf20:14 davon.

Direkt zu Beginn des 2. Viertels erzielte Ilona Brox fünf Punkte zum 19:24. Braunschweig war zählerisch zunächst noch in Schlagdistanz, dochder Mitaufsteiger punktete munter weiter und lief immer mehr davon. Goff setzte sich sieben Sekunden vor der Halbzeitpause noch einmal trotz Foulspiels durch und netzte ein. Den Freiwurf verwandelte sie ebenfalls zum 25:36-Halbzeitstand.

Nach der Pause eröffnete Freiburgs Audrey-Ann Caron-Goudreau per Dreier zum 25:39. Überhaupt war die Nr. 17 der Gäste an diesem Nachmittag nicht in den Griff zu bekommen. Punkt für Punkt setzten sich die Breisgauerinnen bis zum Ende des dritten Viertels auf 52:38 ab.

Im finalen Abschnitt fehlte es dem Kortmann-Team auch von der Körpersprache her der nötige Glauben, hier noch etwas mitnehmen zu wollen. Freiburg kontrollierte das Spiel und traf auch von der Freiwurflinie. LionPride-Coach Peter Kortmann gab Youngster Franka Wittenberg gegen Ende ihre ersten Spielminuten.

„Wir waren heute wieder nur phasenweise auf dem Spielfeld. Mit Trefferquoten von 30 Prozent aus dem Feld und 33 Prozent von der Freiwurflinie kann man nicht gewinnen“, haderte Peter Kortmann nach dem Spiel. „Wenn wir das wichtige Spiel am kommenden Sonntag in Chemnitz gewinnen wollen, müssen wir uns deutlich steigern.“ Am Sonntag gastiert das LionPride in der Sporthalle am Schlossteich in Chemnitz. Tipp-Off ist um 17 Uhr.

Zahlen & Fakten


Lionpride: Mulligan 3, 8 Rebounds, Rupnik 9, Claeson 4, 1 Dreier, Rosemeyer 2, Hatch 2, Wittenberg, Haertle, Brennecke, Brox 7, 1 Dreier, Sohn, Goff 16, 2 Dreier, 7 Rebounds, Smith 2


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