Dezimierte Icefighters verlieren bei den Wölfen

11. März 2019
Deutliche Niederlage. Foto: Jens Bartels/Archiv
Schönheide/Salzgitter. Der Finaltraum ist ausgeträumt. Die dezimierten TAG Salzgitter Icefighters mussten sich am Samstag bei den Schönheider Wölfen im entscheidenden Meisterrunden-Spiel der Regionalliga Nord/Ost mit 0:7 (0:2, 0:2, 0:3) geschlagen geben. Damit verpassen die Stahlstädter den Einzug in das Finale und können die Gruppe B nun maximal noch auf Rang zwei abschließen. Ein Beitrag von Jens Bartels.

Icefighters starten gut

Dabei erwischte das Team von Radek Vit einen guten Start in das erwartet schwere Duell. Nur elf Feldspieler – inklusive Maximilian Rötsch aus der 1b – standen dem Coach zur Verfügung, doch die legten sich von Beginn ins Zeug und wollten die letzte Chance auf die Playoff-Teilnahme nicht kampflos hergeben, während sich die Wölfe zunächst schwer taten. Dennoch waren es die Hausherren, denen nach einer runden Viertelstunde der Führungstreffer zum 1:0 (16.) gelang. Die Chance zum Ausgleich im Powerplay vergaben die Icefighters, schlimmer noch, Schönheide erhöhte in eigener Unterzahl per Konter auf 2:0 (19.).

Schönheide zieht weg

Gelaufen war die Partie nach dem ersten Drittel noch nicht, doch das Fehlen mehrerer Leistungsträger, die knappe Personaldecke und individuelle Fehler, forderten letztendlich ihren Tribut. Die Gastgeber stellten per Doppelschlag auf 4:0 (34., 36.), ließen das Netz auch im Schlussdrittel noch drei weitere Male zappeln (41., 50., 56.) und zeigten sich dabei vor allem im Powerplay als sehr effektiv. Beim Stand von 7:0 erlöste Vit Goalie Dennis Korff, der wie immer eine starke Leistung gezeigt hatte, und gönnte Backup René Schoch die Spielzeit bis zum Ende der Partie, in der Schönheide trotz des hohen Ergebnisses oft Müh und Not hatte, sich gegen den Kampfgeist der Gäste durchzusetzen.

„Insgesamt zufrieden“

So zeigte sich der Übungsleiter der Niedersachsen am Ende auch weitestgehend zufrieden: „Es war wirklich nicht verkehrt, die Jungs haben alles probiert. Am Ende war das Ergebnis ein bisschen sehr hoch. Wir haben solange wie möglich dagegen gehalten, allerdings auch individuelle Fehler gemacht und waren vorne nicht effektiv genug. Letztendlich haben auch viele Spieler gefehlt – insgesamt bin ich aber zufrieden!“

Zahlen & Fakten

Torfolge: 1:0 (15:45) Christoph Rogenz (Marko, C. Neumann), 2:0 (18:43) Florian Heinz (C. Neumann, Grätke/SH1), 3:0 (33:55) Vincent Wolf (Heinz, E. Neumann/PP1), 4:0 (35:21) Jannik Grätke (Horst), 5:0 (40:34) Petr Kukla (Wolf/PP1), 6:0 (49:55) Eric Neumann (Kukla, Grätke/PP1), 7:0 (55:13) Vincent Wolf (Rogenz, Heinz)

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