Doppelschicht am Wochenende – Wolfpack zweimal gegen TUSLI

14. Dezember 2017 von
Das Wolfpack möchte endlich ein Spitzenteam bezwingen. Foto: Agentur Hübner

Wolfenbüttel. Zwei Spiele innerhalb von zwei Tagen, zweimal heißt der Gegner TUSLI Berlin. Auf das Wolfpack Wolfenbüttel wartet ein echt kurioses Wochenende, das aufgrund der zweiten Spielverlegung des Hinspiels beider Teams zustande kommt. Tip-off der ersten Begegnung ist am Samstag um 18 Uhr in Berlin, Spielbeginn in Wolfenbüttel am Sonntag um 14 Uhr.


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Wer findet seinen Rhythmus?

In der vergangenen Woche hatten sich Spielerinnen des TUSLI mit einem ansteckenden Virus infiziert, sodass sich die Verantwortlichen beider Clubs dazu entschieden, die Partie zu verschieben. So kommt es am Samstag und Sonntag zu einem doppelten Kräftemessen zwischen den fünftplatzierten Lessingstädterinnen und dem Tabellenzweiten aus der Bundeshauptstadt. Interessant wird sein, wer nach zweiwöchiger Zwangspause schneller seinen Rhythmus auf dem Parkett findet.

TUSLI stellt eine Top-Defense

Mit den Berlinerinnen werden Wolfpack-Coach Frank Lagerpusch und seine Schützlinge auf einen defensivstarken Gegner treffen, der seinen Kontrahenten im Saisonverlauf nur mickrige 58 Punkte pro Abend gestattet. Wichtig wird für die Theresa Simon und Co. daher, auf der einen Seite kreative Lösungen in der Offensive zu finden, aber auf der anderen auch die Intensität in der Verteidigung am Anschlag zu halten.

In den Duellen mit den Top-Teams der 2. DBBL hatte das Wolfpack zuletzt gegen Neuss (76:80) und die Panthers (73:75) als Verlierer das Parkett verlassen müssen – das soll sich an diesem Wochenende ändern.

Knackpunkt: Sabally kontrollieren

„Es wird sicher keine einfache Begegnung. Bei TUSLI kommt es immer darauf an, wer spielt. Sie haben einige erfahrene Spielerinnen im Team, die jedoch nicht immer dabei sind. Ein Hauptaugenmerk müssen wir auf die 17-jährige Nationalspielerin Nyara Sabally haben. Gelingt es uns ihre Kreise einzuschränken, haben wir eine Chance den Tabellenzweiten zu bezwingen“, betonte Trainer Lagerpusch bereits im Vorfeld des ursprünglichen geplanten Spieltermins.

Sabally, die auf den großen Positionen dominiert, erzielt im Schnitt ein Double-Double mit 18,3 Punkten und 12,3 Rebounds. Hilfe erhält das Talent insbesondere von Ireti Amojo (13,5 PpS) und Lena Gohlisch (13,9 PpS). Das Außergewöhnliche bei TUSLI: der Erfolg des Teams von Trainerin Alexandra Maerz basiert auf den Leistungen deutscher Spielerinnen und nahezu ohne internationalen Einfluss. Mit Heidi Anton (4,1 Punkte) steht lediglich eine Importspielerin im Aufgebot des Tabellenzweiten.

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