Drei Tage Hochstimmung in Hornburg

29. Mai 2018
Das neue Königshaus: Fähnrich Dirk Rüstig, Schülerkönig Maxim Fühmann, Großer König Florian Pfeiffer, Schülerpokal Maren Lazar, Kleiner König Frank Lazar, Hirschkönigin Helga Pohl, Kleine Königin Elke Tschernatsch, Jugendkönigin und Jugendpokal Alicia Perschke, Volkskönigin Waltraud Wesche, Vorsitzender Frank Pape, Bogenpokal Anke Keune und Fähnrich Ewald Müller (v.l.n.r.). Es fehlt die Große Königin Britta Hoffmann. Foto: Peter Illner
Wolfenbüttel. Mit der Proklamation der neuen Majestäten am Sonntag, dem 27. Mai fand das Volks- und Schützenfest 2018 einen würdigen Ausklang. Vorsitzender Frank Pape und Kerstin Lazar überreichten den neuen Majestäten in einer lockeren Zeremonie die Königsketten und Orden. Es berichtet Peter Illner.

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Der Spielmannszug, der drei Tage Schwerstarbeit geleistet hatte, spielte noch einmal auf und die zahlreichen Besucher im Festsaal gratulierten den neuen Würdenträgern. Großer König wurde Florian Pfeiffer, Kleiner König Frank Lazar, Große Königin Britta Hoffmann, Kleine Königin Elke Tschernatsch, Hirschkönigin Helga Pohl, Jugendkönigin Alicia Perschke, Schülerkönig Maxim Fühmann und Volkskönigin wurde Waltraud Wesche. Den Wanderpokal im Bogenschießen errang Anke Keune, den Jugendpokal des Spielmannszuges Alicia Perschke und den Schülerpokal Maren Lazar.

Begonnen hatten die Feierlichkeiten zum Schützenfest in Hornburg mit dem Platzkonzert des Spielmannszuges, das bei super Wetter am Freitag auf dem Marktplatz die Zuschauer begeisterte. Am Samstag formierte sich vor der Gaststätte “Schützenhof“ der große Festumzug, begleitet vom Hornburger Spielmannszug und dem Spielmannszug Wiedelah. Am Rathaus wurden die amtierenden Majestäten, und die städtischen Körperschaften abgeholt. Vorsitzender Frank Pape begrüßte die Abordnungen der befreundeten Schützenvereine und der Hornburger Vereine. Die weiteste Anreise hatte die Abordnung aus Lübbenau im Spreewald. Sie stachen mit ihren historischen Uniformen und Spreewaldtrachten heraus. Nach dem Absingen der Nationalhymne setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Es ging durch die geschmückten Straßen der Altstadt zum Festplatz auf dem Iberg. Im Festsaal spielten noch einmal beide Spielmannszüge und begeisterten die Gäste.

Auf dem Festplatz, der in diesem Jahr wieder mit Karussell, Losbude und anderen Geschäften gut bestückt war, erwartete die Besucher Bratwurst in allen Variationen, Schaschlik, Fischbrötchen und ausreichend Getränke. Im Saal gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Für die kleinen Gäste hatten die Bogenschützen einen kleinen Spieleparcour eingerichtet. Der Abend stand unter dem Motto “Hornburg tanzt“. DJ Pollux sorgte mit seiner flotten Musik für eine spitzen Stimmung im leider nicht ganz voll besetzten Saal der Iberg Gaststätte. Eine Tombola, die von vielen Spendern reichlich bestückt worden war, ist immer ein ersehnter Programmpunkt des Abends. Erst weit nach Mitternacht verließen die letzten Gäste den Saal.
Sonntag um 7.00 Uhr war die Nacht für den Spielmannszug bereits zu Ende. Sie fuhren durch die Hornburger Altstadt, um die Bürger mit Ihrem Spiel aus den Betten zu werfen.

Ortsbürgermeister Marc Samel hatte die Majestäten und die Damen und Herren des Rates zu einem kleinen Empfang in das Rathaus eingeladen. Nach einer kurzen Andacht, die Pastor Schäper auf der Rathaustreppe hielt, wurden sie vom kleinen Festzug abgeholt und mit klingendem Spiel auf den Iberg zum Schützenfrühstück in den Festsaal auf dem Iberg geleitet. Hier wurden die Besucher vom Blasorchester des MTV Wolfenbüttel mit flotter Musik empfangen. Neben den zahlreichen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, den Hornburger Vereinen, den Vertretern auswärtiger Schützenvereine, Bürgerinnen und Bürgern konnte Vorsitzender Frank Pape auch viele Ehrengäste begrüßen. Das von der Wirtin Geli Mielke vorbereitete Frühstück mundete allen Gästen. In den Musikpausen verlasen Frank Pape und Jörg Meyer eine ganze Reihe von Geld- und Sachspenden. Den, nun schon zur Tradition gewordenen Ratspokal, konnte sich in diesem Jahr Ralf Hauch sichern. Der Ortsvereinspokal ging an “Die wilden Küken“.

Durch den Spielmannszug und das Blasorchester des MTV Wolfenbüttel wird das Schützenfrühstück immer wieder zu einem besonderen Erlebnis. Um 16.00 Uhr nahte der spannendste Teil der Schützenfestes, die Proklamation der neuen Majestäten und die Vergabe der Pokale für den Spielmannszug und die Bogenschützen. Die Geheimhaltung hatte wieder einmal gut geklappt, so, dass den neuen Majestäten die Überraschung anzusehen war. Nachdem auch die Preise des Preisschießens ausgegeben waren, klang das Schützenfest dann langsam aus.

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