Duell der Aufsteiger: LionPride empfängt Eisvögel Freiburg

12. Oktober 2018 von
Morgana Sohn auf dem Weg zum Korb. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
Braunschweig. Gemeinsam sind das Eintracht Braunschweig LionPride und die Eisvögel USC Freiburg im Sommer in die erste Liga aufstiegen, nun duellieren sich beide zum ersten Mal im Oberhaus. Und das mit unterschiedlichen Vorzeichen – Sprungball ist am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Alte Waage.

„Vorentscheidung“ für Saisonverlauf

Als „vorentscheidend“ bezeichnete LionPride-Coach Peter Kortmann die kommenden drei Spiele im Video-Interview nach dem letzten Spiel, in denen würde sich zeigen, ob sich das Team eher in Richtung Mittelfeld orientiere könne oder sich im unteren Feld festsetzen würde. Neben den Partien gegen Göttingen und Saarlouis verspricht die nächste Partie gegen den Mitaufsteiger aus Freiburg besondere Spannung.

Den Eisvögeln gelang unter dem Ex-Wolfpack-Trainer Pierre Hohn der direkte Wiederaufstieg in die Beletage des deutschen Damen-Basketballs, nun steht mit Nachfolgerin Hanna Ballhaus erneut eine ehemalige Trainerin aus Wolfenbüttel an der Seitenlinie. Die Breisgauerinnen bauen darüber hinaus auf eine eingespielte Mannschaft, die um Ilze Jakobsone aus Lettland, Sara Kranzhöfer und US-Spielerin Kelly Moten verstärkt wurde.

LionPride: aus Ansätzen ein Gesamtbild schaffen

In dieser Woche präsentierte der USC zudem eine neue Centerspielerin: die Kanadierin Audrey-Ann Caren-Goudreau erzielte beim Debüt gegen Chemnitz am Donnerstag 8 Punkte und 8 Rebounds. Mit Kristen Gaffney, im zweiten Jahr in Freiburg, bildet die 22-Jährige ein starkes Tandem unter dem Korb, das es für die Eintracht zu kontrollieren gilt. Gaffney trug in den ersten Saisonspielen 20,5 Punkte und 8 Rebounds im Schnitt bei und erfährt aus dem Backcourt insbesondere von Kelly Moten Unterstützung.

Die Flügelspielerin erzielt 12,5 Zähler, aber ausschließlich aus dem Zweipunktebereich, von der jenseits der Dreierlinie drückte der Shooting Guard noch nicht ab. Als Team treffen die Eisvögel lediglich mit 18-prozentiger Wahrscheinlicht vom Perimeter, mit 33 Prozent trifft Jakobsone am sichersten.

Während die Freiburgerinnen mit zwei Siegen perfekt in die Saison starten konnten, warten die Braunschweigerinnen noch auf das erste Erfolgserlebnis in der Liga. In jeder Partie zeigte das junge Kortmann-Team doch gute Ansätze, die nun gegen Freiburg zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden müssen. Ob dies gelingt, wird der Samstagabend in der Alten Waage zeigen.

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