Einen Schritt nach vorn machen: Herzöge reisen nach Münster

6. Februar 2019
Was ist für Trainer Steven Esterkamp und sein Team in Münster möglich? Foto: Agentur Hübner/Archiv
Wolfenbüttel. Den positiven Trend aufrechterhalten - das ist die Maxime, mit der sich die MTV Herzöge Wolfenbüttel am Samstag auf nach Westfalen machen. Bei Tabellenführer WWU Baskets Münster ist das Team um US-Boy Boo Osborne nicht mehr als ein krasser Außenseiter, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Zu schwach waren die letzten Auftritte der Lessingstädter und zu stark präsentierte sich der Aufsteiger aus der Regionalliga West im bisherigen Saisonverlauf. Vor allem zuhause weist die Truppe von Trainer Philipp Kappenstein mit acht Siegen aus neun Spielen eine fast fehlerfreie Bilanz auf. Ein Grund dafür ist sicher auch die fabelhafte Kulisse: Mit durchschnittlich 1.760 Zuschauern haben die Baskets die größte Kulisse der gesamten ProB im Rücken.

Auf dem Feld ist Joseph Cooper Dreh- und Angelpunkt im Münsteraner Spiel. Der Point Guard ist pro Partie für 13,4 Punkte, 7,1 Assists und 6,7 Rebounds gut, während die Trefferquote aus der Distanz (18,9%) und 3,5 Ballverluste im Schnitt seine Schwachstellen sind. Ebenfalls zweistellig punkten Forward Jan König (13 Punkte / 5,1 Rebounds) und der Brite Malcolm Delpeche (11,6 PpS / 7,2 RpS).

Das Hinspiel Anfang November konnten die Herzöge vor allem dank eines überragenden dritten Viertels (32:8) für sich entscheiden. Am Ende leuchtete ein 81:72 von der Anzeigetafel in der Lindenhalle, Osborne (20), Kovacevic und Hübner (beide 15) waren die Topscorer auf Seiten der Herzöge.

Demnach doch nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um am Samstag vielleicht doch für eine Überraschung sorgen und sich das dringend benötigte Erfolgserlebnis holen zu können.

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