Eintracht LionPride: Der Rekordmeister ist zu Gast

8. November 2018 von
Shannon Hatch und das LionPride: Mit Energie zum zweiten Heimsieg? Foto: Moritz Eden/Archiv
Braunschweig. Das Eintracht Braunschweig LionPride empfängt am Wochenende hohen Besuch in der Alten Waage: die Rekordmeister vom TSV 1880 Wasserburg sind zu Gast. Die Oberbayern verloren zuletzt im Spitzenspiel gegen Herne, die Eintracht unterlag dem amtierenden Meister in Keltern und dürfte mit dem Ziel in die Partie gehen, es lange offen zu gestalten. Sprungball ist am Samstag um 18 Uhr.

Wasserburg: Niederlagen gegen Top-Teams

Erst in der Vorsaison wurde die Serie von fünf Meisterschaften (2013 bis 2017) von den Rutronik Stars Keltern durchbrochen, in diesem Jahr möchte das Team von Headcoach Sidney Parsons zurück auf den Thron. Doch die zwei Niederlagen, die der TSV im Saisonverlauf einstecken musste, erfolgten gegen die in der Tabelle vor ihnen platzierten Mannschaften aus Marburg und Herne. Am letzten Samstag verschliefen die Wasserburgerinnen die erste Halbzeit und präsentierten sich in Angriff und Verteidigung nicht auf der Höhe. Immerhin konnte das Parsons-Team die abschließenden zwei Viertel für sich entscheiden und dürfte dem LionPride damit einen Vorgeschmack gegeben haben, was sie am Sonntag erwartet.

Qualität auf deutschen Positionen

Offensiv lebte die Mannschaft fast alleine von den US-Amerikanerinnen Jennifer Schlott (25 Punkte) und Jewel Tunstull (11), die auch über die Spielzeit bisher am zuverlässigsten liefern. Point Guard Schlott, aus Nördlingen verpflichtet, erzielt bisher 14,4 Punkte und fünf Assists im Durchschnitt. Tunstull trägt 12,1 Zähler bei und bildet für gewöhnlich mit ihrer Landsfrau Ashley Williams ein starkes Tandem im Frontcourt, Williams musste gegen Herne jedoch passieren. Coach Parsons kann auf den deutschen Spots auf ein Trio setzen, das von Bundestrainer Patrick Unger auch für das Länderspiel der Nationalmannschaft in Wolfenbüttel nominiert wurde.

Mit Leonie Fiebich konnten sich die Innstädter vor der Saison eines der größten europäischen Talente sichern, sie schaffte den Sprung aus der zweiten Liga bislang ohne Mühe und unterstreicht ihr Können mit 9,1 Punkten bei einer Dreierquote von 48 Prozent. Darüber hinaus ist die 1,92 Meter große Flügelspielerin auch die Top-Rebounderin des Teams (6,9), ihr folgt in dieser Kategorie mit Svenja Brunckhorst (5,0) eine weitere Nationalspielerin – Laura Hebecker (7,3 Punkte) komplettierte das DBB-Dreigestirn.

Debüt von Shawnte Goff?

Beim LionPride hoffen die Verantwortlichen um Headcoach Peter Kortmann auf die Premiere von Shawnte Goff, die Matilda Claesson im Aufbau entlasten soll und dem Angriff einen Schub geben soll. Um gegen den Rekordmeister etwas mitnehmen zu können, muss für die Löwinnen vieles zusammenlaufen. Dass das möglich ist, zeigten die Okerstädterinnen über lange Zeit auch in Keltern.

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