Eintracht zwingt favorisierte Berlinerinnen in die Knie

19. Februar 2018 von
Enorm wichtiger Sieg für Eintrachts Basketballerinnen. Fotos: Reinelt/PresseBlen.de

Braunschweig. Eintrachts Basketballerinnen haben in der 2. Damen Basketball Bundesliga einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Im Heimspiel gegen den favorisierten Tabellenvierten TuSLi Berlin waren die Löwinnen über drei Viertel das bessere Team und siegten am Ende verdient mit 77:68 (32:33). Ariel Hearn und Lyndi Laborn erzielten ein Double-Double.


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Löwinnen lassen Favoriten stolpern

Die Rollenverteilung vor dem Aufeinandertreffen zwischen der Braunschweiger Eintracht und den Gästen aus der Hauptstadt war klar: Die Berlinerinnen gingen als Playoff-Anwärter und aktuell Tabellenvierter deutlich favorisiert in das Aufeinandertreffen mit den abstiegsgefährdeten Löwinnen. Doch von einem Qualitätsunterschied war während der Partie nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Eintracht zeigte sich absolut ebenbürtig und entschied den ersten Abschnitt klar mit 22:14 für sich. Einzig im zweiten Viertel konnte Berlin seiner Favoritenrolle gerecht werden und das Spiel zur Pause knapp zu seinen Gunsten drehen. Doch bereits früh nach der Pause übernahmen wieder die Löwinnen das Kommando und erkämpften sich umgehend ihre Führung zurück. Überzeugend agierte dabei Ilona Brox, die stets den Weg in die Zone suchte und zu Beginn des dritten Viertels mit sieben Punkten in Folge das Spiel drehte.

Aber auch ihre Teamkolleginnen hatten großen Anteil am guten Auftritt der Eintracht. Neben der erneut starken Ariel Hearn, die mit 24 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte, zeigte Winterneuzugang Lyndi Laborn ihre bislang wohl beste Leistung im Eintracht-Dress und beendete das Spiel mit 20 Zählern und 11 Abprallern. Die US-Amerikanerin sorgte zudem gemeinsam mit Morgana Sohn dafür, dass Berlins Topscorerin Nara Sabally nach einer starken ersten Hälfte (17 P) in den zweiten zwanzig Minuten nur noch sieben Punkte auf das Scoreboard brachte. Vor allem Sohn machte der Berlinerin durch ihre intensive Sonderbewachung das Leben schwer. So ließen sich die Löwinnen auch nicht aus der Ruhe bringen als die Hauptstädterinnen fünf Minuten vor Ende noch einmal auf 57:52 verkürzten. Stattdessen legte Topscorerin Hearn mit einem tiefen Dreier nach und brachte ihr Team damit endgültig auf die Siegerstraße. Am Ende siegten die Löwinnen mit 77:68 und konnten sich damit ein wenig von den Abstiegsplätzen distanzieren.

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 22:14, 10:19, 20:11, 25:24

Eintracht Braunschweig: Hearn 24 (13 Reb, 6 St), Laborn 20 (11 Web), Brox 15, Sohn 10, Clifford 4, Haertle 2, Nikolova 2, Meinhart Coach: Juliane Höhne

TuSLi Berlin: Sabally 24 (9 Reb), Gohlisch 15, Menz 8 (10 Reb), Greiner 5, Khan 5, Blume 4, Poros 2, Powilleit 2, Abbott 2, Kleine-Beek 1 Coach: Alexandra Maerz

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