Eintrachts Hockey-Damen holen Arbeitssieg gegen Heimfeld

2. Juni 2018 von
Finja Scholz schnürte ein Doppelpack. Fotos: Agentur Hübner
Braunschweig. Mit einem 3:0 (2:0) trennten sich Eintracht Braunschweig und die TG Heimfeld am Samstagnachmittag am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga. Die Löwenstädterinnen sind damit weiterhin im Rennen um den Aufstieg.

Anzeige

Starkes erstes Viertel

Dabei hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Personell ging der Tabellenzweite mit Einschränkungen an den Start. Julia Hemmerich (Kapselverletzung) und Luisa Hohenhövel (Beidseitige Mittelohrentzündung) fielen aus, Rebecka Siebert war ebenfalls angeschlagen und wurde nur für Kurzeinsätze auf den Platz gestellt. Mit zwei frühen Treffern von Finja Scholz (10., 15.) schien es bereits im ersten Viertel eine deutliche Angelegenheit zu werden, doch der weitere Spielverlauf zeigte etwas anderes. „Die zwei schnellen ersten Tore haben uns ein paar Prozent an Konzentration gekostet, weil man dann schon das Gefühl des sicheren Sieges hatte“, kommentierte Eintracht-Coach Carsten Alisch die frühe Führung. 

Defensivbetonter zweiter Abschnitt

So blieben weitere Treffer zunächst aus. „Wir waren dann vorne einfach nicht so konsequent, haben dafür hinten nicht viel zugelassen“, stellte Alisch fest. Lediglich drei Möglichkeiten der TG ließen die Blau-Gelben hinten zu. Erst in der 43. Minute erschien auf der Anzeigetafel wieder etwas Zählbares, nachdem Levia Grabietz einen 7-Meter erfolgreich zum 3:0-Endstand verwandelte.

Starke Leistung von Scholz und Czerwinski

Trotzdem war der Trainer insgesamt zufrieden: „Toreschießen ist nicht alles, man muss ja auch noch ein paar andere Dinge sehen.“ So waren es für Scholz gleich zwei Tore in ihrem zweiten Spiel und auch Torhüterin Alina Czerwinski kam erstmals für ein ganzes Viertel zum Einsatz. Auch zum Probieren nutzte der Übungsleiter die Führung. „Wir haben am Ende Anna Krause in den Sturm geholt, weil wir im Training gesehen haben, dass sie Tore schießen kann“, lachte Alisch. 

Bremen darf nicht gewinnen

„Man hätte sicherlich noch einen Tick besser spielen können, aber man muss dann auch mal mit einem 3:0 zufrieden sein“, lautete das Fazit des Trainers. Auch Kapitänin Anna Krause sah eher einen „Arbeitssieg. Wir haben nach den zwei Treffern in den letzten drei Vierteln etwas nachgelassen. Aber wir haben gut gekontert, da müssen noch ein paar mehr reingehen und bei den Ecken müssen wir noch etwas gefährlicher werden, doch ansonsten war das völlig in Ordnung!“ Nun geht der Blick auf den letzten Spieltag. Tabellenführer Bremen muss einmal verlieren und einmal unentschieden spielen, damit Eintracht aufsteigen kann. „Wir sitzen denen im Nacken. Am letzten Spieltag spielen sie gegen Essen, da geht es noch um den Klassenerhalt und das wird für Bremen nicht einfach“, sieht Krause noch eine Chance für ihr Team.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 1:0 Finija Scholz (10.), 2:0 Finja Scholz (15.), 3:0 Levia Grabietz (43./7-Meter)

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: sport@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-19
Anzeigen