Eintrachts Hockeyfrauen verkaufen sich gegen Hamburg teuer

7. Januar 2018 von
Carsten Alisch (zweiter von re.) hatte heute viel Lob für seine Spielerinnen. Foto: Jens Bartels/Archiv

Braunschweig. Nach der klaren Niederlage gegen Harvestehude, erwischten Eintracht Braunschweigs Hockeyfrauen am heutigen Sonntag einen deutlichen besseren Tag. Nach einer bis zur Spielmitte offenen Partie lautete der Endstand gegen den UHC Hamburg 2:5 (1:3).


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Hemmerich hält die Partie offen

Auch gegen den Tabellendritten gerieten die Blau-Gelben relativ früh in den Rückstand. Doch das 0:1 (9.) nach einer kurzen Ecke konnte Julia Hemmerich nur zwei Minuten drauf wieder egalisieren (11.). Ab der Hälfte der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste mit dem 1:2 (16.) und dem 1:3 (27.) etwas ab. Trotzdem blieben die „Löwinnen“ dran und machten es den Kontrahentinnen nicht leicht. Im zweiten Abschnitt war es wieder Hemmerich, die mit dem 2:3 (35.) für den Anschluss sorgte. Doch die Freude währte nicht lange, in der 40. Minute erhöhten die Hanseatinnen auf 2:4 und besiegelten mit dem 2:5 (53.) ihren Sieg. Auch die zusätzliche Feldspielerin, die Braunschweigs Trainer Carsten Alisch in der Schlussphase auf den Platz schickte, brachte dem jungen Team keinen weiteren Erfolg.

„Der Glaube ist noch da“

Der Coach gab sich nach der starken Leistung zufrieden. „Wir haben heute um Welten besser gespielt als gestern. Wir haben griffig verteidigt und wenig zugelassen. Natürlich hatte der UHC mehr vom Spiel. Aber unsere Leistung heute macht Mut auf mehr“, resümierte Alisch gegenüber hockey.de und fügte hinzu: „Natürlich wird das Erreichen des Klassenerhalts nicht einfacher. Aber der Glaube ist noch da. Das haben wir heute bewiesen!“

Zahlen und Fakten

Torfolge: 0:1 Marleen Müller (9., KE), 1:1 Julia Hemmerich (11.), 1:2 Roda Müller-Wieland (16.), 1:3 Lena Micheel (27.), 2:3 Julia Hemmerich (35.), 2:4 Annchristin Lehmann (40.), 2:5 Marie Mävers (53.)

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