Endspiel in Kiel: Spielt Jasmin Fejzic mit Bänderriss?

11. Mai 2018 von
Im Endspiel sind echte Typen gefragt. Kann Mirko Boland die Mannschaft zum Sieg führen? Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Vor dem "Endspiel" bei Holstein Kiel (So, 15.30 Uhr) zeigt man bei Eintracht Braunschweig demonstrativ Geschlossenheit. Für Trainer Torsten Lieberknecht ist es "ein Spiel, das vieles vergessen machen kann." Derweil stellt sich die Trainingsverletzung bei Jasmin Fejzic als schwerwiegender heraus, als zunächst angenommen.

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„Bis zum Ende seriös bleiben“

„Mit so einem Spiel kann man vieles vergessen machen“, betont Torsten Lieberknecht den Charakter des 34. Spieltages für seine Mannschaft. Die Lage ist ernst. Eine Niederlage kann den Abstieg in die 3. Liga bedeuten, im besten Fall die Relegation. In der Vorbereitung auf das Spiel zeigt man demonstrativ Geschlossenheit.

„Wir bleiben bei uns“, sagt Lieberknecht und zeigt sich selbstbewusst: „Ich weiß um meine Stärken, sonst wäre ich nicht seit zehn Jahren hier Trainer.“ Die Kritik in den sozialen Medien bekäme er ebenso nicht mit. „Ich bin nicht in den sozialen Netzwerken aktiv und gehe lieber in den Plattenladen“, verrät der Rockfan. „Es gibt aber auch sehr viele aufmunternde Emails, die mich erreichen“, so der 44-Jährige. Und dass viele die Situation aus ihrer Sicht bewerten würden, sei ganz normal.

„Fakt ist, dass wir bis zum Schluss seriös bleiben. Dazu gehört, dass wir das beeinflussen, was wir beeinflussen können.“ Torsten Lieberknecht

Spielt vorraussichtlich mit Bänderriss und Kapselanriss: Jasmin Fejzic. Foto: Agentur Hübner

„Manni“ wieder im Mannschaftstraining

Ein großes Fragezeichen steht nach wie vor hinter Jasmin Fejzic. Der Rückhalt im tor der „Löwen“ war am Mittwoch beim Training unsanft gelandet und umgeknickt (wir berichteten). Torsten Lieberknecht bestätigte am Freitag einen Bänderriss und einen Kapselanriss beim 31-Jährigen Schlussmann, betont jedoch: „Er wird spielen“. Die medizinische Abteilung der Eintracht versucht in der Zwischenzeit alles, um den Bosnier möglichst fit für das wichtige Spiel zu bekommen.

Definitiv nicht dabei sein werden Joseph Baffo, Patrick Schönfeld, Christoffer Nyman, Steve Breitkreuz und Salim Khelifi. Dafür nahm Suleiman Abdullahi bereits am Mittwochnachmittag an einem 60-minütigen Trainingsspiel teil und war auch am Freitag voll belastbar. „Wir warten noch bis morgen ab“, erklärt Lieberknecht und fügt an: „Sein Fuß hat sich permanent gebessert.“ Der schneller Angreifer könnte gegen Kiel gold wert sein. „Wir haben zuletzt gesehen, dass wir offensiv zu wenig getan haben“, erklärt dessen Trainer.

Angreifer Suleiman Abdullahi als Option. Foto: Agentur Hübner

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