Erst Pech, dann Glück: Pfitzner rettet Eintracht den Punkt!

9. März 2019 von
Enges Spiel: Benjamin Kessel und Jasmin Fejzic nehmen Ex-Löwe Orhan Ademi in die Zange. Foto: Agentur Hübner
Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat am 27. Spieltag einen Punkt gegen die Würzburger Kickers erkämpft. In einer sehr intensiven Partie lag die Mannschaft von André Schubert zweimal hinten und kam zweimal zurück. Yari Otto und Marc Pfitzner per Handelfmeter trafen beim 2:2 (0:1). 

Zweimal hinten, zweimal zurückgekehrt

Pech und Glück liegen auch bei einer Mannschaft und in einem Spiel manchmal ganz nah beieinander. Am Ende wurde es gegen die Würzburger Kickers ein Punktgewinn für Eintracht Braunschweig, die zum Start in die englische Woche mit zwei Punkten Rückstand auf den 16. Tabellenplatz in Schlagdistanz bleiben. 

Erneut veränderte André Schubert sein Team auf drei Positionen: Robin Becker kehrte nach abgesessener Gelbsperre für Steffen Nkansah (Bank) zurück in die Startelf. Onur Bulut und der wiedergenesene Yari Otto spielten darüberhinaus für Mike Feigenspan (Bank) und Stephan Fürstner (Grippe) von Beginn an. Bei den Gästen kam Cannigia Elva für Skarlatidis zu seinem Startelf-Debüt.

Die Gäste nutzten gleich die erste Chance der Partie zur Führung. Aus dem Getümmel heraus war es Dave Gnaase, der nach einer starken Parade von Fejzic an den Ball kam und Elva einsetzte. Der lucianisch-kanadische Mittelfeldspieler schob den Ball, durch die Beine von Nehrig leicht abgefälscht, an Fejzic vorbei ins Tor (27.). Kurz zuvor hatten Hofmann (23.) und Bulut (24. aus spitzem Winkel) für Braunschweig die besten Annäherungen gehabt. Die erste Möglichkeit gab es für Nils Rütten bereits nach einer Minute, doch FC-Keeper Patrick Drewes war gegen den Drehschuss zur Stelle.

Kurios: Dave Gnaase hatte in der hart umkämpften Partie großes Glück, dass er über die 36. Spielminute hinaus überhaupt mitspielen durfte, nachdem er einen Eintracht-Konter mit einem Sprung in Kijewskis Gesicht verhindert hatte. Kijewski konnte nach einer kurzen Behandlung weiterspielen, trug später aber eine mächtige Beule am Kopf mit sich herum.

Kacktor und Glücks-Elfer

Die Gäste übernahmen nach dem Seitenwechsel schnell die Spielkontrolle. Jasmin Fejzic verhinderte mit einer klasse Parade gegen Baumann aus kürzester Distanz den zweiten Würzburger Treffer (49.). Die Gäste bekamen deutlich zu viel Platz in dieser Phase. Mitten hinein konterte die Eintracht erfolgreich. Buluts Schuss wurde noch von einem Abwehrspieler geblockt, segelte aber zu Hofmann, der den Ball per Kopf zu Otto quer legte, der frei netzen konnte (60.).

Die Freude über den Ausgleich währte nicht lange bei der Schubert-Elf, weil Hofmann einen Schuss von Kurzweg unhaltbar für Fejzic abfälschte (68.). Ein absolutes „Kacktor“! Zehn Minuten später hätte Elva beinahe mit einer Direktabhnahme das 1:3 nachgelegt, doch erneut zeigte sich Fejzic auf dem Posten und hielt die Löwen im Spiel (77.). Auf der anderen Seite versuchte sich Otto mit einem Distanzschuss, der ihm aber über den Spann rutschte (79.).

Hatten die Hausherren zuvor durchaus einiges an Pech in dieser Partie gehabt, kam nun auch mal etwas Glück ins Spiel, als Hägele der Ball im Strafraum an die Hand sprang. Schiedsrichterin Katrin Rafalski zeigte auf den Punkt. Der eingewechselte Marc Pfitzner trat an und verlud Drewes zum 2:2-Ausgleich (82.).

„Spiel kann in beide Richtungen kippen“

„Das war ein Spiel heute, das in beide Richtungen kippen kann“, sagte André Schubert nach einer intensiven Schlussphase bei den Kollgen von Magenta. „Beide Tor waren abgefälscht, das ist sehr ärgerlicht. lässt sich aber nicht immer vermeiden“, so der Braunschweiger Trainer. Erfreut zeigte sich Schubert über die Nehmerqualitäten seiner Elf: „Das ist ein gutes Zeichen, dass wir zwei Mal zurückgekommen sind. Den Punkt nehmen wir gerne mit.“ Am Mittwochabend um 19.00 Uhr tritt Eintracht Braunschweig bei Mitabsteiger 1.FC Kaiserslautern an. 

Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte alle Hände voll zu tun in der engen Partie. Foto: Agentur Hübner

Zahlen & Fakten

Eintracht Braunschweig: Fejzic – Kessel, Becker, Menz (66. Nkansah), Kijewski – Nehrig, Bulut (74. Feigenspan) – Y. Otto – Rütten (72. Pfitzner), Bär – Hofmann Trainer: André Schubert

FC Würzburger Kickers: Drewes – Göbel, Hägele, Schuppan, Kurzweg – Kaufmann – Kaufmann, Gnaase (72. Sontheimer), Bachmann, Elva (87. Küc) – Ademi (87. P.Breitkreuz), Baumann Trainer: Michael Schiele

Torfolge: 0:1 Caniggia Elva (27. Gnaase), 1:1 Yari Otto (60. Hofmann), 1:2 Peter Kurzweg (68.), 2:2 Marc Pfitzner (82. HE)

Das Spiel in Bildern

Spiel in Bildern: Eintracht Braunschweig – Würzburger Kickers

 

 

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