Es geht doch! Herzöge leben und siegen zum Play-Down-Auftakt

4. März 2019 von
Stark: Luis Figge warf 20 Zähler. Foto: Reinelt/PresseBlen.de/Archiv
Sandersdorf/Wolfenbüttel. Der erste von vier dringend notwendigen Erfolgen brachte am gestrigen Sonntag die Hoffnung zurück bei den Korbjägern aus Wolfenbüttel. Mit 81:74 bezwangen die MTV Herzöge zum Auftakt der Play-Downs die BSW Sixers und gestalten damit einen möglichen Klassenerhalt weiter offen. 

Es war intensiv, es war herausfordernd und es war ein hartes Stück Arbeit. Letztenendes war der Sieg für das Team von Steven Esterkamp aber verdient. Zum Auftakt der diesjährigen Play-Downs mussten die mitgereisten Fans nach einem hervorragenden Start in die Partie am Ende noch einmal mächtig bangen. 

Als es nach vier Minuten 10:2 für ihre Jungs stand, rieben sich sich zunächst verwundert die Augen. Bis zur 8. Spielminute setzten sich die Gäste gar auf 26:14 ab. Ein 11:3-Run der Sixers verkleinerte ihren Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 14:26.

Lucas Gertz ging voran. Der 28-Jährige zeigte endlich einmal seine Qualitäten und warf auch die ersten Punkte im zweiten Abschnitt. Die Herzöge zogen wieder auf 15 Punkte davon (40:25, 15.), doch die Sixers um ihre beiden BBL-Doppellizenzler Ferdinand Zylka und Benedikt Turudic hatten ihr Spiel gefunden und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit auf sechs Zähler verkürzen (38:44).

Ab der zweiten Spielhälfte lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Viel zu selten in dieser Saison hatten sich die Lessingstädter in solchen Sitautionen behaupten können. Nun hielten sie die Führung mit beiden Händen fest – notfalls auch mit Biss. Einmal übernahmen die Gastgeber (63:64, 33.), wurden aber direkt ausgekontert. In der nervenaufreibenden Schlussphase behielten die Herzöge um das heute starke Trio Luis Figge, Lars Lagerpusch und Dejan Kovacevic am Ende die Oberhand und fuhren einen verdienten 81:74-Sieg ein.

Der Druck lastet nun auf Dresden, die am kommenden Wochenende daheim gegen die Sixers abtreten. Die Herzöge haben derweil spielfrei, greifen am Sonntag, dem 17. März (17.00) wieder ins Geschehen ein. Dann kommt Dresden in die Lindenhalle.

Zahlen & Fakten

MTV Herzöge Wolfenbüttel: Figge 20 Punkte (5 Steals), Lagerpusch 20 (7 Rebounds), Kovacevic 14 (13 R, 3 Assists), Gertz 9 (5 A, 4 R), Osborne 9 (4 A), Hübner 5, Bilski 3, Okao 1, Mpacko, Pöschel Trainer: Steven Esterkamp

Bei den BSW Sixers punkteten Williams (14), Stankevicius, Turudic und Zylka (alle 13) am besten.

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