„Es geht jetzt um alles - es wird ein 50/50-Spiel“, sagt André Schubert und lobt vor dem Endspiel die Moral seiner Mannschaft. Foto: Agentur Hübner
„Es geht jetzt um alles - es wird ein 50/50-Spiel“, sagt André Schubert und lobt vor dem Endspiel die Moral seiner Mannschaft. Foto: Agentur Hübner Foto: Agentur Hübner
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16.05.2019

"Es geht um alles!" - Schubert spielt auf Sieg gegen Cottbus

von Frank Vollmer


Braunschweig. Am Samstag (13.30) geht es um alles oder nichts: Im Endspiel um den Klassenerhalt könnte Eintracht Braunschweig ein Remis gegen Energie Cottbus reichen. Trainer André Schubert will sich auf derlei Rechenspiele gar nicht erst einlassen und sagt: "So gehen wir das Spiel nicht an!"

"Es wird ein 50/50-Spiel"


Egal was am Samstag auch passiert– verlieren ist keine Option für Eintracht Braunschweig. Wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber Tabellennachbar Cottbuswäre eine Punkteteilung goldwert. Nicht für André Schubert. „Es ist Schwachsinn, hier zuhause auf Unentschieden zu spielen und zu hoffen, dass es klappt“,gibt der 47-Jährige am Donnerstag in der Pressekonferenzvor dem letzten regulären Spieltag der Saison die Marschroute vor und verriet auch warum: „Dann kriegst du in der Nachspielzeit ein Gegentor und dann war's das. So gehen wir das Spiel nicht an!“

„Es geht jetzt um alles - es wird ein 50/50-Spiel“, sagt der Braunschweiger Trainer. Dass der im Winter mit acht Zählern abgeschlagene Zweitliga-Absteiger den Ligaverbleib überhaupt noch selbst aus eigener Kraft stemmen kann, liegt für Schubert an der „für unsere Verhältnisse guten Rückrunde.“ Sein Team habe fast immer ein Chancenplus erspielt.

Ist Robin Beckerrechtzeitig? Foto: Agentur Hübner


"Bis zur letzten Sekunde!"


„Auch durch die teilweise späten Treffer hat die Mannschaft gezeigt, dass sie bis zur letzten Sekunde kämpft“, betont Schubert die große Moralnicht nurmit Blick auf Paderborn-Leihgabe Julius Düker. Dem Angreifer ist das Kunststück dreimal gelungen, den Blau-Gelben in letzter Sekunde per Jokertor ein Remis zu sichern. Mutmaßlich dürfte der 23-Jährige deshalb auch gegen Cottbus von der Bank kommen, sollte es eng werden.

Vier von Dükers Teamkollegensind derweil mit einem großen Fragezeichen versehen: Robin Becker– in Halle schon nach zehn Minuten angeschlagen ausgewechselt– ist genauso fraglich wie Manuel Janzer, Nils Rütten und Felix Burmeister.Schwerwiegend istdarüberhinaus das Fehlen von Benjamin Kessel, der beim 0:1 der Vorwoche die fünfte Gelbe Karte sah und zum Zuschauen verdammt ist.

Kessel wird irgendwo im Stadion mitfiebern und ist dabei nicht allein: „Die Jungs merken, dass hier alle bedingungslos hinter ihnen stehen. Es wird eine tolle Stimmung herrschen - wie bereits in den letzten Wochen", lobte Schubert die Fans und weiß: "Das wollen wir natürlich für uns nutzen“. Die Gegenleistung von seiner Mannschaft in diesem Spiel ist mindestens genauso wichtig: „Wir wollen von der ersten bis zur letzten Minute alles geben, genauso wie die Fans." Im Hinspiel gelang so immerhin der erste Sieg unter dem Trainer André Schubert (wir berichteten).

Joker Julius Düker (re.) erlöste die Braunschweiger Eintracht gleich drei Mal in der Nachspielzeit. Foto: Agentur Hübner


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