Flüthmann vor Lautern: „Das war eine deutliche Warnung für uns“

16. August 2019 von
Sieht die erste Niederlage der Saison vor dem Gastspiel in der Pfalz als Warnung zur rechten Zeit: Christian Flüthmann (li.). Für Stephan Fürstner kommt das Spiel dagegen noch zu früh (re.). Fotos: Agentur Hübner/Archiv
Braunschweig. Im Rahmen des 5. Spieltages geht es am Sonntag (13.00) für Eintracht Braunschweig an den Betzenberg. Beim Bundesliga-Mitgründungs-Mitglied 1.FC Kaiserslautern wollen Trainer Christian Flüthmann und seine Mannschaft untermauern, dass die erste Saison-Niederlage gegen Duisburg nur ein Ausrutscher war.

„Kein Grund, nervös zu werden“

Das 0:3 gegen den MSV Duisburg wurde bei Eintracht Braunschweig „knallhart analysiert“. Cheftrainer Christian Flüthmann möchte trotz der deutlichen Pleite nicht von einem Rückschlag sprechen: „Es war eher eine deutliche Warnung zur richtigen Zeit für uns und wird so nicht mehr vorkommen“, verspricht der 37-Jährige vor dem Gastspiel beim wiedererstarkten FCK. Flüthmann erinnert in diesem Zusammenhang gern noch einmal daran, dass „wir die drei Spiele davor gewonnen haben. Wir haben keinen Grund, nervös zu werden und verfallen nicht in Aktionismus.“

Ob mit Fünfer- oder Viererkette – taktische Flexibilität fordert Flüthmann auch bei den Roten Teufeln von seiner Mannschaft ein. „Da hatten wir gegen Duisburg in der ersten Halbzeit nicht so den Zugriff, wie wir uns das vorgestellt haben. Mit Fünferkette darf und kann man auch Angriffspressing spielen“, so die Analyse des Trainers. Seine Mannschaft habe direkt nach dem Spiel wieder „Willen und Europhrie“ gezeigt und wollte den Schnitzer am liebsten sofort wieder ausbügeln. Doch da kam erstmal die Pokal-Pause.

In der Braunschweiger Pokal-Pause hat der kommende Gegner 1.FC Kaiserslautern den Bundesligisten Mainz 05 mit 2:0 bezwungen und die nächste Runde erreicht. Mann der Stunde im Team von Trainer Sascha Hildmann ist definitiv Florian Pick (23), der mit bisher fünf Treffern in fünf Pflichtspielen für gereifte Pfälzer steht, die jedoch am 4. Spieltag noch 2:3 bei Preußen Münster unterlagen und daheim nach wie vor auf den ersten Dreier der Saison warten. „Wir erwarten sie mit einer hohen Euphorie“, warnt Christian Flüthmann, der vor allem die spielerischen Elemente beim Tabellenzehnten hervorhebt und „den Gegner früh unter Druck“, setzen will.

„Eintracht hat eine sehr gute Offensive. Da müssen wir natürlich wachsam sein, wir müssen aber auch selbst einfach wie zuletzt mutig auftreten und eine gute Einstellung an den Tag legen.“ FCK-Trainer Sascha Hildmann

Fejzic vakant, Fürstner noch nicht so weit

Für Stephan Fürstner kommt das Spiel wohl noch etwas zu früh. Nach längerer Verletzungspause ist der 31 Jahre late Mittelfeldspieler wieder ins Braunschweiger Mannschaftstraining eingestiegen. Jasmin Fejzic fehlte zuletzt wegen eines grippalen Infekts im Training. Beim Stammkeeper der Löwen wartet man noch bis Samstag, ob er spielen kann – auch wegen der Ansteckungsgefahr für seine Teamkollegen. Marcel Engelhardt stünde als Ersatz bereit: „Wir haben Vertrauen in Marcel. Da bin ich ganz entspannt“, so Flüthmann. Leon Bürger fehlt dagegen genauso wie Felix Burmeister (Reha nach Knie-OP) und Lasse Schlüter. Letzterer ist nach einem Innenbandriss im Knie jedoch schon wieder ins Training eingestiegen.

Bei Jasmin Fejzic spielen die Löwen auf Zeit. Foto: Agentur Hübner

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