Freie Turner U19: Sebastian Mundruc folgt auf Hendrik Boy

22. Mai 2019 von
"Wille schlägt Talent" - mit diesem Motto möchte Sebastian Mudruc (li., mit Olaf Barnbeck und Gianluca Renner) den Erfolgsweg der U19 von Freie Turner weiter gehen. Foto: Frank Vollmer
Braunschweig. Sebastian Mundruc wechselt aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Eintracht Braunschweig zu Freie Turner Braunschweig. Dort übernimmt der vielseitige Nachwuchstrainer zur neuen Saison die A-Jugend von Hendrik Boy, der aus privaten Gründen nicht weiter machen kann.

Den Erfolgsweg weitergehen

Zwei Spiel haben Freie Turner U19 in der Regionalliga Nord noch zu gehen. Für viele überraschend steht der Aufsteiger auf einem guten achten Tabellenplatz. Ein Punkt in den verbleibenden Spielen gegen den SC Borgfeld und bei Viktoria Hamburg sollte den Braun-Weißen genügen, um die Klasse in der Liga zu halten. Mittendrin ereilte die Mannschaft vor wenigen Tagen die Nachricht, dass der bisherige Trainer Hendrik Boy das Team aus Zeitgründen zur nächsten Saison verlassen muss. „Wir hätten sehr gerne mit Hendrik verlängert“, bedauert Olaf Barnbeck und lobt den 26-Jährigen: „Er hat hier einen überragenden Job gemacht!“ Boy will die Saison natürlich noch beenden, bevor er geht.

„Als klar war, dass Hendrik Boy geht, haben wir uns sofort nach einem adäquaten Ersatz umgesehen“, berichtet Fußballabteilungsleiter Barnbeck. Über 1.Herren-Coach Kosta Rodrigues kam der entscheidende Hinweis: Sebastian Mundruc aus dem NLZ von Eintracht Braunschweig. „Wir haben schon in den ersten Gesprächen gemerkt: Er kann der Richtige sein“, so Barnbeck weiter. Man fand schnell eine gemeinsame Schnittmenge mit dem 28 Jahre alten Inhaber der DFB Elite Jugendlizenz, der nun einen Einjahresvertrag bei den Braun-Weißen unterschrieben hat. 

Sechs Jahre Eintracht-Nachwuchs

Sebastian Mundruc war zuvor sechs Jahre im Nachwuchsleistungszentrum der Löwen aktiv, kam 2013 zusammen mit Sascha Eickel nach Braunschweig. Der junge Trainer musste schon in der Jugend entscheiden: Eine schwere Knieverletzung beendete jäh die Karriere als aktiver Fußballer. Bei seinem Jugendverein SpVgg 07 Ludwigsburg ging Mundruc zwischen 2007 und 2010 die ersten Schritte an der Seitenlinie. Anfang 2011 zog es ihn als Individualtrainer in den Nachwuchs des VfB Stuttgart. Über die Jahre entwickelte der immer noch sehr junge Mudruc vielseitige Ansätze, die über den reinen Sport hinausgehen. 

Zukünftig widmet er sich nun dem Nachwuchs der Turner. „Es war mir wichtig, dass ich auch einen Verein habe, der familiär agiert“, sagt Mundruc. Parallel zieht der Verein als Co-Trainer Marcos Barros und Gianluca Renner aus der eigenen U17 hoch, die ebenfalls in der Regionalliga aktiv ist. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Sebastian und hoffe, dass ich viel von ihm lernen kann“, sagt Renner, der mit 20 Jahren schon einiges an Erfahrung sammeln konnte. Apropos familiär: Neuer U17-Trainer der Turner wird Sascha Wiegleb, der bisher die U16 angewiesen hat und die zukünftig von Daniel Grzyb trainiert wird. 

Das Motto: „Wille schlägt Talent“

Schon jetzt trainieren die Drei einmal in der Woche mit der kommenden U19 – einer Mischung aus jüngeren U19-Spielern und der U17. „Es ist wichtig, die Jungs schon jetzt kennenzulernen“, betont Sebastian Mundruc, der um die kommende Aufgabe in der Regionalliga weiß: „Es ist für den Verein überragend, dass sowohl U19 als auch U17 so hoch spielen. Das spricht für die Weiterentwicklung.“

Die Konkurrenz in der Liga wird auch in der kommenden Saison groß. Unter dem Motto „Wille schlägt Talent“ hat Mundruc einen Ansatz mitgebracht. „Wir sind der absolute Underdog und das müssen wir als Chance sehen“, sagt er und denkt dabei vor allem an kognitive Weiterentwicklung der Talente. „Wir versuchen an der Effizienz zu arbeiten, schneller zu handeln und Entscheidungen zu treffen“, umschreibt das Mundruc. 

Vorstellung des neuen U19-Trainers (v.l.): Sebastian Mundruc, Fußballabteilungsleiter Olaf Barnbeck und Co-Trainer Gianluca Renner. Es fehlt Co-Trainer Marco Barros. Foto: Frank Vollmer

 

 

 

 

 

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