Fürstner vorm letzten Schritt: „Werden dem Druck standhalten“

12. Mai 2019 von
Löwenkapitän Stephan Fürstner (kleines Foto) zeigte sich gleich nach der knappen HFC-Pleite kämpferisch. Fotos: Michael Täger/Agentur Hübner
Braunschweig. Es wird noch einmal spannend am letzten Spieltag der 3.Liga. Nach dem 0:1 von Eintracht Braunschweig an der Saale gibt es das Endspiel um den Klassenerhalt. Die Protagonisten auf blaugelber Seite gaben sich kämperisch und erinnerten nach der knappen HFC-Pleite vor allem noch einmal an den Weg, der 2019 schon hinter der Mannschaft liegt.

„Die gesamte Rückrunde über schon Endspiele“

André Schubert hob kurz nach dem Spiel das Positive hervor: „Wir haben insgesamt über 90 Minuten eine ordentliche Leistung gezeigt“, so der Trainer von Eintracht Braunschweig. Seine Mannschaft habe in der ersten Halbzeit zu wenig für Entlastung gesorgt, „ohne dabei aber zwingende Chancen vom Gegner zuzulassen“, wie Schubert betonte. „Wir wussten, dass der Gegner mit viel Wucht kommt. Wir haben einen Fehler gemacht, der dann zum Elfmeter führt“, ärgerte sich der Löwencoach.

Mannschaftskapitän Stephan Fürstner erinnerte dagegen noch einmal an den Weg, der 2019 bisher hinter Eintracht Braunschweig liegt: „In der Winterpause hätte sich jeder gefreut, wenn wir ein Endspiel kriegen. Jetzt ist die Situation so gekommen, dass wir das Endspiel zuhause haben. Wir müssen jetzt regenerieren, unsere Kräfte bündeln und dann nochmal alles raushauen.“ Positiv stimmt den 31 Jahre alten Mittelfeldspieler, dass es in der 2. Halbzeit „ein Spiel auf ein Tor war“. „Der Ball wollte heute leider nicht rein“, mahnte Fürstner fehlende Kaltschnäuzigkeit an. „Das Spiel müssen wir jetzt einfach abhaken. Wir stehen die ganze Rückrunde mit dem Rücken zur Wand. Wir wollen den letzten Schritt jetzt gehen. Dem Druck werden wir standhalten.“

Auch Jasmin Fejzic räumte ein, dass die Niederlage in Halle „unverdient“ gewesen sei: „Wir waren über 70 Minuten die bessere Mannschaft und dürfen hier niemals als Verlierer vom Platz gehen. Wir hatten genug Chancen für den Ausgleich.“ Auch der Braunschweiger Schlussmann weiß, was am kommenden Samstag (13.30) gegen das punktgleiche Energie Cottbus im Eintracht-Stadion wartet: „Die gesamte Rückrunde über haben wir schon Endspiele, mit dem Druck kennen wir uns bestens aus.“

Niedergeschlagen kurz nach dem Spiel, doch der Blick war kurz darauf schon wieder nach vorne gerichtet. Foto: Michael Täger

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