„Ganz wichtiges Spiel“ – Löwen empfangen Tabellennachbarn

15. Dezember 2017 von
Die Basketball Löwen müssen sich am Samstag gegen die Gießen 46ers beweisen. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Braunschweig. Auf die Basketball Löwen wartet am kommenden Samstag ein richtungsweisendes Duell gegen den Tabellennachbarn Gießen 46ers. Mit einem Sieg können die Braunschweiger in der Tabelle an den punktgleichen Gästen vorbeiziehen. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Volkswagen Halle.


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Löwen wollen sechsten Saisonsieg

„Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel. Es wäre grandios, wenn wir uns den sechsten Sieg holen, die Gießener damit hinter uns lassen und uns noch weiter von den unteren Tabellenplätzen absetzen könnten“, äußert sich Löwen-Coach Frank Menz mit Blick auf die kommende Begegnung. Seine Mannschaft rangierte aktuell auf Rang zwölf, punktgleich mit den Gästen auf dem elften Platz. Bereits am vergangenen Wochenende hatten die Braunschweiger die Chance auf den sechsten Saisonsieg, doch gegen einen zähen Aufsteiger aus Weißenfels konnten sie nicht an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen und verloren nach einer Schwächephase im dritten Viertel am Ende mit 78:84. „Zu Hause spielen wir sehr gut, was unsere Ergebnisse gegen Oldenburg oder auch Würzburg bestätigen. Aber auswärts will das noch nicht so recht klappen, da treten wir teilweise gehemmt auf“, sagt Frank Menz.

So kommt es den Löwen sehr gelegen, dass sie am Samstag vor den eigenen Fans wieder auf ihre Heimstärke bauen können und dabei auf einen Gegner treffen, der auf fremdem Parkett bislang ebenfalls Schwächen aufweist. Denn erst einmal konnte das Team von Coach Ingo Freyer auswärts gewinnen. Zu einem Schlussduell wird es beim morgigen Aufeinandertreffen auf der Center-Postion kommen. Dort wartet mit dem ehemaligen Liga-MVP John Bryant der beste Rebounder der gesamten BBL (9,7 Reb pro Spiel) auf den frisch gebackenen Allstar Scott Eatherton, der mit 8,7 Abprallern pro Spiel Platz zwei im Ligavergleich belegt. Headcoach Frank Menz warnt allerdings noch vor weiteren Stärken im Spiel der Gäste: „Man darf sie mit ihren guten Eins-gegen-Eins-Spielern und starken Schützen nicht einfach spielen lassen. Wir müssen deshalb versuchen, gut in der Transition Defense zu arbeiten und das Tempo zu kontrollieren“, so der Übungsleiter abschließend.

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