Gegen Hoffenheim: Löwen verlieren die Generalprobe mit 0:3

14. Juli 2019 von
Neuzugang Robin Ziegele (re.) spielte durch, hier gegen Hoffenheims Sargis Adamyan. Foto: Jan Huebner
Mosbach/Braunschweig. Ein Woche vor dem Ligaauftakt in Magdeburg am kommenden Samstag (17.45) hat Drittligist Eintracht Braunschweig mit 0:3 (0:1) bei Bundesligist TSG Hoffenheim verloren. Trainer Christian Flüthmann sah dennoch eine Steigerung bei seiner Mannschaft. 

Fejzic mit starken Paraden

Ursprünglich wollten die Sinsheimer ihren ersten Test der Vorbereitung unter dem neuen Trainer Alfred Schreuder gegen die Würzburger Kickers spielen. Dieser Gegner wurde der TSG jedoch im DFB-Pokal zugelost. Gegen „Ausweichgegner“ Eintracht Braunschweig war der Bundesligist auf dem Sportplatz des SV Sattelbach von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste waren vor allem defensiv gefragt, setzten aber immer wieder Nadelstiche. Von Beginn an dabei war auch Neuzugang Robin Ziegele.

Nachdem Jasmin Fejzic schon einmal stark pariert hatte, wurde der Braunschweiger Schlussmann nach etwas mehr als einer halben Stunde nach einem Ballverlust von Bernd Nehrig erneut von Leonardo Bittencourt gefordert und hielt auch dem Stand. Der Abpraller landere jedoch bei Andrej Kramaric, der aus elf Metern zum 1:0 traf (33.). „Da hätte man auch Foul pfeifen können“, kommentierte Löwen-Coach Christian Flüthmann die Situation vor dem Tor später.

„Es war ein guter Test, der uns zeigt, woran wir bis Samstag noch arbeiten müssen. Für mich persönlich freue ich mich, mein erstes Spiel für die Eintracht gemacht zu haben.“ Robin Ziegele

Zauber-Freistoß von Grifo

Noch vor der Pause servierte Martin Kobylanski auf der anderen Seite nach einem Foul an Marcel Bär einen gefährlichen Freistoß, den TSG-Ersatzkeeper Philipp Pentke gerade noch so entschärfen konnte (37.).

Danilo Wiebe und Robin Becker kamen zur Pause für Bernd Nehrig und Steffen Nkansah ins Braunschweiger Spiel. Auf der Gegenseite hatte Coach Schreuder einmal komplett durchgewechselt. Unter anderem stand nun auch der ehemalige Braunschweiger Ermin Bicakcic auf dem Feld.

Nach schöner Vorarbeit von Lukas Rupp traf Pavel Kaderabek in der 50. Spielminute aus halbrechter Position. „Beim zweiten Tor haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht, da hätten wir kompakter stehen müssen“, kritelte Christian Flüthmann. Generell tat sich seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel gegen die gestandenen Bubdesligaprofis schwer, Möglichkeiten zu kreiieren und konnten sich im letzten Spieldrittel vor allem bei Torhüter Fejzic bedanken, dass die Niederlage insgesamt nicht höher ausfiel.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff kam Danilo Wiebe einen Schritt zu spät. Den direkten Freistoß aus gut 25 Metern zauberte Vincenzo Grifo sehenswert zum 3:0-Endstand in den Winkel (80.).  „Da muss man sagen, dass das niemand halten oder vermeiden kann“, staunte auch Flüthmann, der ergänzte: „Unterm Strich war es ein deutliche Steigerung zur vergangenen Woche und darauf können wir aufbauen. In der Woche wollen wir jetzt die Frische wieder reinbekommen und dann können wir das Spiel gegen Magdeburg positiv angehen.“

„Heute zum Abschluss der Vorbereitung hatten wir einen super Testspiel-Gegner. Eine Champions-League-Mannschaft, bei der man gemerkt hat, dass sie individuell und auch als Team einen überragenden Fußball spielen. Dennoch haben wir sehr gut dagegengehalten. Hintenraus haben wir vielleicht ein Gegentor zu viel bekommen, aber im Großen und Ganzen haben wir das gut gemacht, defensiv kompakt gestanden und uns vorne auch unsere Chancen erspielt. Wir freuen uns jetzt auf das erste Spiel gegen Magdeburg und wollen erfolgreich in die Saison starten.“ Niko Kijewski nach dem Spiel

 

Zahlen & Fakten

TSG Hoffenheim 1.HZ: Pentke – Posch, Vogt, Hübner – Brenet, Nordtveit, Bittencourt, Stafylidis – Kramaric, Joelinton, Adamyan

TSG Hoffenheim 2.HZ: Stolz – Akpoguma, Hoogma, Bicakcic – Kaderabek, Rupp, Grillitsch, Zuber – Bebou, Szalai, Grifo

Eintracht Braunschweig: Fejzic – Kessel, Nkansah (46. Becker), Nehrig (46. Wiebe), Ademi (73. Schwenk), Kobylanski (73. Bürger), Bär, Kijewski, Pfitzner, Proschwitz (65. Feigenspann), Ziegele

Torfolge: 1:0 Andrej Kramaric (33.), 2:0 Pavel Kaderabek (50.), 3:0 Vincento Griffo (80.)

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