Geschafft: MTV Schandelah-Gardessen zurück im Bezirk

8. Juni 2018 von
Tolle Saison! Am Ende wurden die Rot-Weißen schon vorzeitig verdienter Meister. Foto: privat
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Wolfenbüttel. Ein 2:1-Auswärtserfolg bei den Sportfreunden Ahlum besiegelte am Mittwoch den Aufstieg des MTV Schandelah-Gardessen aus der Nordharzliga in die Bezirksliga. Trainer Torsten Schmidt sprach mit uns über die zurückliegende Saison.

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„War eine Menge Arbeit notwendig“

Zwei Jahre ist her, dass der MTV Schandelah-Gardessen den schweren Gang aus der Bezirksliga in die Kreisliga antreten musste. „Der Verein hat seit dem Abstieg vor zwei Jahren und dem Fastabstieg aus der Nordharzliga im vergangenen Jahr sehr viele Nackenschläge einstecken müssen“, beschreibt Trainer Torsten Schmidt die zurückliegende Zeit. Doch diese können die MTV-Kicker nun hinter sich lassen. Durch einen Auswärtssieg bei den Sportfreunden Ahlum machten sie die Rückkehr in die Bezirksliga bereits am vorletzten Spieltag perfekt.

Der Weg dorthin war allerdings kein leichter, wie Übungsleiter Schmidt sagt: „Wir haben eine sehr gemischte Truppe mit vielen Rückkehrern, aber auch Spielern, die aus der A-Jugend hochgekommen sind oder bereist hier waren. Für mich war es daher nicht von Vornherein klar, dass wir oben mitspielen. Das Potenzial war sicherlich da, aber um erstmal eine intakte Mannschaft zu formen, war schon eine Menge Arbeit notwendig.“ Auf seine Schützlinge war dabei allerdings Verlass: „Die Jungs haben das klasse angenommen und mitgezogen. Sowas geht nur Hand in Hand. Dass es letztendlich geklappt hat, ist natürlich sensationell“, so Schmidt.

Eine „Energieleistung von allen“ als Erfolgsrezept

Ein wichtiger Faktor war dabei Torjäger und Co-Trainer Philipp Stucki, der nach Stationen bei Eintracht Braunschweig II, Freie Turner und Lupo Martini zu seinem Heimatverein zurückkehrte und mit bislang 50 Treffern in 27 Spielen der Torgarant beim MTV in dieser Saison war. „Das war eine extrem wichtige Position für mich. Philipp hat hier lange gespielt und kennt die gesamten Strukturen. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz war er so etwas wie mein verlängerter Arm. Er war zwar kein Kapitän, aber er konnte mir viele Dinge über den Verein sagen, die es mir leicht gemacht haben hier zu agieren“, sagt Trainer Schmidt zur Bedeutung seines Assistenten und Top-Torschützen, jedoch ergänzte er: „Der Erfolg geht nicht nur auf seine oder meine Schultern, sondern ist auf vielen Schultern verteilt. Das war eine Energieleistung von allen.“

Der kommenden Saison in der Berzirksliga blickt man in Schandelah bereits mit Vorfreude entgegen: „Die Jungs wollten den Aufstieg unbedingt, weil sie sich weiterentwickeln wollen. Von daher freuen wir uns auf einem anderen Niveau Fußball zu spielen und uns beweisen zu können.“ Auch in der Bezirksliga traut Schmidt seinem Team zu, eine gute Rolle zu spielen: „Man wird sehen, wo die Reise hingeht. Aber ich denke, dass wir vom Potenzial her mithalten und im gesicherten Mittelfeld landen könnten.“

Der verletzte Lennart Kuntze mit dem Meisterteller. Foto: privat

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