Was erwartet die Wölfe im Weserstadion?
Was erwartet die Wölfe im Weserstadion? Foto: Agentur Hübner/Archiv
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06.06.2020

Glasner warnt vor Kellerkind Bremen: "Sie werden mit allen Mitteln versuchen, uns das Leben schwer zu machen!"

von Frank Vollmer


Wolfsburg/Bremen. Am Sonntag (13.30) tritt der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen an. Wollen die Wölfe in der kommenden Saison europäisch dabei sein, ist ein Sieg beim Tabellen-17. beinahe schon Pflicht. Wäre da nur nicht die Statistik: Seit fünf Jahren wartet der VfL nun schon auf einen Sieg im Weserstadion.

„Warum die Bremer so weit unten drinstehen, maße ich mir nicht zu beurteilen an“, betonte Oliver Glasner am Freitag vor dem Spiel. Er habe dagegen beobachtet, „dass sie sehr schnelle Offensivspieler haben und im Mittelfeld eine hohe Ballsicherheit“, so Glasner, der anfügte: „Wir haben Respekt vor Werder und seiner Qualität in der Mannschaft.“

Auswärts präsentierte sich die Mannschaft des Österreichers in Topform. Das Problem liegt eher in den Heimspielen. An der Weser sollte da doch etwas gehen, oder? „Die Bremer haben jetzt zwar gegen Frankfurt verloren, davor aber gegen Gladbach und in Freiburg gepunktet“, zählte Glasner aus. „Ich erwarte ein umkämpftes Spiel und einen Gegner, der sehr aggressiv spielen und mit allen Mitteln versuchen wird, uns das Leben schwer zu machen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Die Wolfsburger Standards - vor allem die von Maximilian Arnold - waren zuletzt Waffen. Foto: Agentur Hübner/Archiv


Der Leitwolf wieder an Bord


Wieder an Bord ist unterdessen der Kapitän: „Josh Guilavogui hat die ganze Woche ohne Probleme trainiert und wird auf jeden Fall im Kader stehen“, betonte Oliver Glasner. Auch bei Jerome Roussillon habe sich der Zustand deutlich gebessert: „Ich habe Hoffnung, dass er doch nach Bremen mitfahren kann.“ Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung, die auch zuletzt fit waren. Renato Steffen fällt jedoch gesperrt aus.

Zuletzt waren ruhende Bälle eine wahre Macht aufseiten der Wolfsburger: „Sie sind immer ein Thema bei uns“, so Glasner, der verriet. „Wir wollen sie auch wieder als Waffe einsetzen in Bremen! Ansonsten wollen wir wie zuletzt wieder auf einem oberen Level agieren und einen guten Geist auf den Platz bekommen. Drei Punkte würden uns sehr helfen, um weiter oben platziert zu bleiben.“


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