Grizzlys müssen bei den Pinguinen nachlegen

30. Januar 2018 von
In Krefeld müssen die Grizzlys an den jüngsten Erfolg anknüpfen. Foto: imago/foto2press/Archiv

Wolfsburg. Am vergangenen Sonntag gelang es den Grizzlys Wolfsburg, ihre Niederlagenserie von sechs Spielen in Folge mit einem Sieg in Düsseldorf zu beenden. Am heutigen Dienstag (19.30) tritt der Vizemeister bei den Krefeld Pinguinen an, die im Falle einer Niederlage keine Chance mehr haben, die Playoffs zu erreichen.


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Noch ist alles offen

Fünf Spieltage vor Schluss der Hauptrunde ist der Kampf um die Playoff-Plätze weiterhin in einer heißen Phase. Die Grizzlys konnten mit dem Erfolg bei der DEG das Abrutschen in der Tabelle verhindern und rangieren momentan auf Platz fünf – doch dieser ist noch keineswegs sicher. Um sich das Heimrecht im Viertelfinale zu sichern, müssten die Wolfsburger noch den vierten Platz erreichen, dort liegt Iserlohn mit einem Zähler Vorsprung. Im schlechtesten Fall geht es in die andere Richtung. Je nach Ausgang der anderen Partien, könnten die Niedersachsen nach dem heutigen Spieltag auch auf Platz sieben abrutschen. Für Krefeld hingegen ist die Saison fast gelaufen. Theoretisch hat der KEV zwar noch die Chance auf die Teilnahme an der Endrunde, doch sollten die heutigen Gastgeber unterliegen, wäre die Saison nach der Hauptrunde beendet.

Krefeld unberechenbar

Damit hat Krefeld nicht mehr allzu viel zu verlieren, wird sich jedoch keinesfalls kampflos ergeben. Gegen die Rheinländer konnten die Grizzlys in der laufenden Spielzeit zwei knappe Siege in drei Aufeinandertreffen verbuchen. Auch stellt der heutige Gegner trotz schwacher Saison, was auch dem Verletzungspech geschuldet ist, eine unberechenbare Mannschaft dar, die zwischendurch auch mal mit starken Ergebnissen glänzte. So folgte der deutlichen Niederlage in Augsburg ein klarer Sieg in Iserlohn. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Automobilstädter bei vermeintlich schwächeren Gegnern oftmals nichts zu bestellen hatten. Einen Favoriten gibt es demnach nicht.

Weichen sind gestellt

Doch der Erfolg vom Sonntag dürfte in Wolfsburg für Aufwind gesorgt haben. Bei den sieben Treffern konnten sich auch Akteure zeigen, die in der jüngsten Vergangenheit weniger punkten konnten, wie beispielsweise Gerrit Fauser und Sebastian Furchner. Die Tore von Tyson Mulock und Philip Riefers wiederum bewiesen die Mannschaftsstärke im Allerpark, das dort nicht nur mit der ersten Reihe gepunktet werden kann. Auch für Goalie Felix Brückmann, der an die starke Leistung der letzten Saison noch nicht anknüpfen konnte, war es nach langer Zeit endlich mal wieder ein Erfolg, das Eis mit einem Sieg zu verlassen. Auch wenn an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht, hat man zumindest die Weichen für den Endspurt gestellt. „Wir müssen an unsere Leistung in Düsseldorf anknüpfen und die eine oder andere Sache verbessern. Unsere Richtung stimmt. Wir dürfen nur nicht nachlassen“, kommentierte Verteidiger Armin Wurm die Situation. Personell werden Robbie Bina, Kris Foucault und Tyler Haskins verletzungsbedingt ausfallen.

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