Grizzlys treten beim Meister-Bezwinger in Krefeld an

29. September 2018 von
Pekka Trikkonen hat keine leichte Aufgabe vor sich. Foto: Michael Täger
Wolfsburg. Am Sonntag (14.00) heißt es für die Grizzlys Wolfsburg bei den Krefeld Pinguinen an den Start zu gehen. Dass dies keine leichte Aufgabe werden könnte, zeigten die Krefelder am Freitag, als man sich in München mit einem 2:1-Sieg verabschiedete.

Start verschlafen und zurück gekämpft

So steht der Mannschaft von Pekka Tirkkonen die nächste schwere Aufgabe bevor. Nach mittlerweile drei Niederlagen in Folge, zuletzt am Freitag in Mannheim, wird ein Sieg bitter nötig sein. Bei dem neu formierten Wolfsburger-Team hapert es noch immer an der Abstimmung, besonders im Powerplay konnte sich bisher noch kein Erfolg einstellen. Hinzu kommt, dass die Schwarz-Orangen mehr als einmal den Start verschliefen und frühen Rückständen hinterher liefen. Bei den Adlern um Ex-Grizzlys-Coach Pavel Gross lief es ähnlich, allerdings wachte man nach dem 0:2-Rückstand auf und krempelte die Partie komplett um, ging in Führung. Mannheim nutzte jeden Fehler aus und drehte zurück. Bis zwei Minuten vor Schluss ging es nur um einen Treffer Unterschied, das letzte Überzahlspiel konnte, trotz Extraattacker, abermals nicht genutzt werden.

„Mannheim war bisher der beste Gegner. Das 0:2 am Anfang war natürlich ein schwerer Start für uns, aber wir kamen zurück. Im zweiten Drittel haben wir eine Chance liegen gelassen auf 2:4 zu erhöhen. Wir haben gut gekämpft aber ein paar Scheibenverluste in entscheidenden Momenten, haben die Mannheimer ausgenutzt“, fasste Tirkkonen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zusammen.

Möchel musste operiert werden

Marius Möchel erlitt wenige Minuten vor dem Ende der Partie eine tiefe Schnittwunde am Oberschenkel und musste noch am selben Abend operiert werden. Damit fehlt neben Felix Brückmann, Corey Elkins und John Albert der mittlerweile vierte Akteur im Kader. Wie lange der Spieler ausfällt ist noch unklar.

Krefeld mit Rückenwind

Ganz anders läuft es beim Gegner vom Sonntag. Krefeld blickt auf schwierige Jahre zurück: Zweimal in Folge letzter Platz der Liga, davor Vorletzter. Hinzu kommen immer wiederkehrende Gerüchte über die Pleite des Klubs. Doch in dieser Spielzeit gelang immerhin schonmal ein vernünftiger Start, trotzdem man sich auch im Ruhrgebiet neu formiert hat. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen Bremerhaven, folgte zwar eine deutlichere in Ingolstadt, doch dann holte man drei Siege in Folge, zuletzt am Freitag beim Titelverteidiger. Demnach werden die Pinguine den dreifachen DEL-Vizemeister mit viel Selbstbewusstsein empfangen. Hinzu kommt: Mit Jacob Berglund und Jordan Caron haben die Krefelder den aktuell punktbesten Spieler, Caron rangiert in dieser Statistik auf Platz vier.

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