Halbfinal-Traum geplatzt: VfL-Frauen patzen zu oft gegen Lyon

27. März 2019 von
Ein bitterer Abend für Almuth Schult und Co.. Fotos: Agentur Hübner
Wolfsburg. Zu viele individuelle Fehler ließen am Mittwochabend für die Frauen des VfL Wolfsburg den Traum vom Halbfinale in der UWCL platzen. Vor 4.445 Zuschauern unterlagen die Wölfinnen dem Titelverteidiger Lyon mit 2:4 (0:2). Pernille Harder traf doppelt.

Das war ein wirklich bitterer Abend für die erfolgshungrigen Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg. Nur ein Sieg konnte der Mannschaft von Trainer Stephan Lerch gegen den französischen Rekord-Champions-League-Gewinner Olympique Lyon zum Ereichen des Halbfinals verhelfen. Vor erstmals ausverkaufter Kulisse im AOK Stadion waren es zwei fatale Fehler der Gastgeberinnen, die diesen Traum schnell ins Wanken brachten.

Gleich die erste Annäherung der Gäste bedeutete den Gegentreffer. Dabei zirkelte Dszenifer Marozsan einen Freistoß von rechts leicht abgefälscht innen an der Mauer vorbei und erwischte Wolfsburgs Schlussfrau Almuth Schult auf dem falschen Fuß (8.).

Auch das zweite Gegentor fiel mit Beteiligung der Deutschen National-Torhüterin, die nach einem Fehler von Lena Goeßling gegen Anna Hegerberg alles riskieren musste und die Schwedin im eigenen 16er traf. Den folgenden Elfmeter versenkte Lyons Abwehrchefin Wendy Renard (25.). Der Traum der Grün-Weißen von einem Weiterkommen gegen den letztjährigen Finalgegner war da beinahe schon ausgeträumt.

Zwei schnelle Treffer ließen die Wölfinnen wieder hoffen. Pernille Harder traf gut von Ewa Pajor und Caroline Hansen eingesetzt doppelt (53./56.), doch die Französinnen waren heute Abend einfach eine Nummer zu groß: Mitten in die guten Angriffe der Haushherinnen schüttelte Henry im Laufduell Goeßling ab und fand mit ihrer Flanke Eugenie le Sommer, die per Kopf das 3:2 erzielte (60.). Die französische Nationalspielerin sorgte zehn Minuten vor dem Abpfiff für die endgültige Entscheidung (82.).

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Schult – Maritz, Fischer, Goeßling, Peter – Neto (46. Wolter), Hansen (81. Minde), Gunnarsdottir, Harder, Popp – Pajor (83. Doorsun-Khajeh) Trainer: Stephan Lerch

Olympique Lyon: Bouhaddi – Bronze, Mbock Bathy, Renard, Bacha – Henry, Fishlock (82. Kumagai) – le Sommer (83. van de Sanden), Marozsan, Majri (64. Cascarino) – Hegerberg Trainer: Reynald Pedros

Torfolge: 0:1 Dszenifer Marozsan (8.), 0:2 Wendy Renard (25. FE), 1:2 Pernille Harder (53.), 2:2 Pernille Harder (56.), 2:3 Eugenie le Sommer (60.), 2:4 Eugenie le Sommer (80.)

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