Harmlos in Leipzig: Wölfe patzen im Rennen um Europa

13. April 2019 von
Kevin Kampf schlenzte die Wölfe früh in Rückstand. Foto: imago/Picture Point LE
Leipzig/Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg hat im Rennen um Europa einen Dämpfer beim Tabellendritten Leipzig eingefahren. Beim 0:2 (0:2) am 29. Spieltag war Casteels-Ersatz Pavao Pervan der beste Wölf und verhinderte eine noch höhere Niederlage.

Frühe Gegentreffer weisen den Weg zur Niederlage

Nach dem 3:1 gegen Hannover kehrte Maximilian Arnold nach abgesessener Gelbsperre für Josip Brekalo in die Startelf zurück, Marcel Tisserand ersetzte den verletzten William. Nach abwartendem Beginn war es Leipzigs Emil Forsberg, der erstmals auf das Tor zielte (14.). Es folgte direkt der erste Treffer für die Hausherren, die nach einer Ecke nachsetzten. Mukiele fand Kevin Kampl, der den Ball geschickt ins lange Eck schlenzte (16.).

Noch vor der Pause legten die jetzt spielbestimmenden Gastgeber nach. Erst traf Klostermann Aluminium (24.), dann stach Nationalspieler Timo Werner nach einem schnellen Konter, der Robin Knoche abschüttelte und die Flanke von Sabitzer einnickte (28.). Erstmals wirklich gefährlich wurden die Wolfsburger nach einer guten halben Stunde, als Admir Mehmedi den Ball knapp am Tor vorbei spitzelte (33.). Leipzig tat das Nötigste, Wolfsburg verlor die Bälle zu schnell und agierte über weite Strecken harmlos.

Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel wenig, auch wenn Bruno Labbadia zur Pause Daniel Ginczek für Steffen brachte, der direkt per Volleyschuss Gulasci prüfte (52.). Die Gäste hatten jetzt mehr Ballbesitz und wurden auch optisch besser, ließen aber den letzten Funken vermissen.

Immer wieder konterte RBL schnell und brandgefährlich, blieb aber vermehrt an Pavao Pervan hängen oder war zu ungenau, wie Werner (70./73.). Einziges offensives Lebenszeichen in der Schlussphase war ein Kopfball von Brooks (78.). Leipzig verwaltete das 2:0 auf diese Weise bis zum Schlusspfiff.

Nach Ostern geht es für den VfL Wolfsburg am Montagabend (20.30) gegen Eintracht Frankfurt weiter.

Zahlen & Fakten

RB Leipzig: Gulasci – Mukiele, Konaté, Klostermann – Laimer, Kampl (89, Demme), Halstenberg – Sabitzer, Forsberg (90.+1 Smith Rowe) – Mattheus Cunha (69. Haidara), Werner Trainer: Ralf Rangnick

VfL Wolfsburg: Pervan – Tisserand, Knoche, Brooks, Roussillon – Guilavogui – Rexhbecaj (69. Klaus), Arnold (86. Malli) – Steffen (46. Ginzcek), Mehmedi – Weghorst Trainer: Bruno Labbadia

Torfolge: 1:0 Kevin Kampl (16. Mukiele), 2:0 Timo Werner (28. Sabitzer)

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