Harter Fight: Herzöge zwingen Münster in die Knie

4. November 2018 von
Entscheidender Faktor zum Sieg: "Boo" Osborne. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
Wolfenbüttel. Angeführt von US-Boy Elias "Boo" Osborne (20 Punkte) haben die MTV Herzöge Wolfenbüttel am Abend den zweiten Heimsieg der Saison eingefahren. Ein überragendes drittes Viertel war letztlich der Schlüssel zum 81:72-Erfolg über die WWU Baskets aus Münster, der den herzoglichen Platz in den Playoffs sichert.

Aggressive Verteidigung bremst Herzöge

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten in der Lindenhalle waren es die Gäste, die Mitte des ersten Spielabschnitts den ersten nenneswerten Vorsprung herausspielten (7:14, 5.). Coach Steven Esterkamp bat sein Team zur Auszeit und erzielte damit Wirkung. Sechs Punkte des gut aufgelegten Osborne und fünf von Anthony Okao später, prangte die erste Herzöge-Führung auf der Anzeige, die sie auch zur ersten Viertelpause inne hatten.

Zur Zwischenzeit lagen die Gastgeber mit 26:18 in Front, ehe die Münsteraner über eine aggressive Defense das Ruder an sich rissen. Dass es zur Halbzeit 31:38 hieß, lag auch an der schwachen Wurfquote der Wolfenbütteler, die im zweiten Abschnitt lediglich 2 von 14 Würfen im Korb unterbringen konnten.

Coach Esterkamp trifft den Ton

In der Kabine schien Esterkamp den richtigen Ton getroffen zu haben, aktiver und aggressiver agierte sein Team fortan auf dem Parkett und lag nach drei Minuten im dritten Viertel wieder vorne (42:40, 23.). Die Herzöge hatten jetzt ihren Flow gefunden und die erste zweistellige Führung erarbeitet (52:42, 26.), die Niklas Bilski per Dreier bis zur Sirene auf 17 Punkte aufstocken konnte.

Die Baskets indes steckten im Schlussviertel nicht auf und verkürzten schnell auf 65:57, Jan König stellte vom Perimeter und per Freiwurf sogar auf 72:75. In der Phase bewiesen die Lessingstädter Haltung und starke Nerven an der Freiwurflinie, an der Figge, Kovavevic und Tospcorer Osborne den Sieg sicherten.

Zahlen & Fakten

MTV Herzöge Wolfenbüttel: Osborne 20, Hübner 15, Kovacevic 15 (10 Reb), Bilski 10, Figge 9, Okao 7 (14 Reb), Mpacko 5, Mboya Kotieno, Pöschel, von Waaden Headcoach: Steven Esterkamp

WWU Baskets Münster: Cooper 15 (6 Ass), Jan König 14, Delpeche 13, Weß 10, Jimenez 8, Padberg 5, Andrej König 4, Wöltering 2, Funk 1, Goolsby, Husmann Headcoach: Philipp Kappenstein

Viertelübersicht: 23:16, 8:22, 32:8, 18:26

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